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	<title>Historisches - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>http://historisches.eakj.de/index.php?title=Dampfloks_in_J%C3%BClich_im_Regelbetrieb&amp;diff=27</id>
		<title>Dampfloks in Jülich im Regelbetrieb</title>
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		<updated>2022-01-23T21:26:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus: Fotos JKB ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Bis zur Auflösung des Bw Jülich im September 1962 waren Dampfloks in Jülich allgegenwärtig. Danach wurde es jedoch relativ schnell dünn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den wenigen Fotos und Videos, die im Internet von Dampfloks in und um Jülich zu finden sind, stellen wir hier die Links zusammen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== VIDEOS ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=cM6pf_lFRis&amp;amp;t=773s (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Farbfilm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, Ausschnitt von eineinhalb Minuten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bf Aldenhoven 1970 mit Lok BR 050 Kab (051 565-0) und Triebwagen BR 515 und 795.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim VT sehen wir die Bahnhofsuhr. Es handelt sich somit um Pto 2582 (Jülich 15.55 - Aldenhoven pünktlich 16.09 - Aachen Nord 16.51).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ETA dürfte somit Pt 2579 sein (Aachen Nord 16.05 - Aldenhoven 16.38 - Jülich 16.53).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Denn alle vorherigen Züge von Aldenhoven in Richtung Jülich nach 7.25 Uhr führten nur die 2. Klasse (deren letzter um 15.23), müssen also VT 95 gewesen sein. Ebenso der folgende Zug nach Jülich (17.47). Erst die beiden nächsten und gleichzeitig auch letzten Züge nach Jülich (18.12 und 18.43) waren wieder ETA&amp;#039;s, doch erscheint sehr unwahrscheinlich, dass der Kameramann so lange gewartet hat, außerdem müssten dann geänderte Lichtverhältnisse wahrnehmbar sein.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem Güterzug handelt es sich lt. Buchfahrplan 5b vom September 1970 (Original in der EAKJ-Fahrplansammlung) um&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ng 16800 Jülich – Aldenhoven (bei Bedarf bis Schleiden), Last max. 500 t (Jülich 16.10 – Kirchberg durch 16.15 – Aldenhoven 16.25/45 – Schleiden 16.50)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ng 16801 Aldenhoven - Jülich (bei Bedarf ab Schleiden), Last max. 1400 t (Schleiden 17.03 – Aldenhoven 17.10/22 – Kirchberg 17.33/18.03 – Jülich 18.10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für beide Züge war lt. Plan schon eine Diesellok BR 212 vorgesehen, und beide Züge verkehrten nur werktags außer samstags.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== FOTOS ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.guidorademacher.de/Bahnbetriebswerke/Juelich/juelich.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Lok 90 131 im Bw (Foto: Richard Schulz / Sammlung Guido Rademacher, 1933)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Lok 74 1212 an der Kohlebühne, aber schon mit zugedecktem Schornstein (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Farbfoto&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Helmut Dahlhaus, 24.12.1964)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Drehscheibe mit Ringlokschuppen (1978, ein Jahr vor seinem Abriss im November 1979)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.bundesbahnzeit.de/seite.php?id=598 (Seiten von Ulrich Budde, hier: Fotos von Herbert Schambach, 8.9.1959)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bild 09: Lok 74 504 neben dem Ringlokschuppen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bild 10: Lok 74 857 neben dem Ringlokschuppen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bild 11: Lok 74 999 mit 4-Donnerbüchsen-Zug wahrscheinlich beim Zurückdrücken nach Gleis 1 zur Fahrt Richtung Düren oder Stolberg. Links ist auf Gleis 16 ein VT 95 Richtung Aachen-Nord zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?017,7304495,page=all (Foto-Identifizieraktion von Michael Salem):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bild 10: Lok 74 560 an der Ladestraße Gleis 28 (im Hintergrund die Zuckerfabrik, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Farbfoto&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 1960)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?017,7699735 --&amp;gt; darin Beitrag vom 23.01.16 22:50 von User &amp;quot;ludger K&amp;quot; (unteres Bild, Foto von Dr. Hans-Reinhard Ehlers):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Lok 74 701 mit Donnerbüchsenzug auf Gleis 1 in Jülich an einem Vormittag, vermutlich gerade aus Düren angekommen (September 1959)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://eisenbahnstiftung.de/bildergalerie --&amp;gt; Suchbegriff “Jülich” eingeben, es erscheinen u.a. folgende Fotos:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Lok 90 131 südlich der Jülicher Drehscheibe (rechts am Rand sind Personenwagen vor dem Rechteckschuppen zu erkennen, datiert 2.3.1933)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bf Jülich: Luftbild mit Zuckerfabrik, zahlreichen Wagen auf den Gütergleisen und Stellwerk Jm (angeblich 1934, dieselbe Aufnahme wurde anderenorts mit 1937 datiert)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kirchberg: Lok 55 5557 mit Güterzug aus Jülich begegnet einem VT 95 aus Richtung Aachen-Nord (Foto: Gerd Wolff, 6.8.1960)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Baal: Lok BR 74 mit Donnerbüchsenzug aus Jülich auf den unteren Gleisen (Foto: Fischer, 1951)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Jülicher Kreisbahn: Mehrere Fotos, auch von der 1966 ausgemusterten Dampflok IB mit dekorativer Bemalung von einer Sonderfahrt für die Junge Union (Foto: Gerhard Moll, 21.3.1968)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://digit.wdr.de/entries/68990&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bahnsteig 2b/3 des Bf Jülich mit Reisenden nach Baal, links Wagen preußischer Bauart (Foto: Günter Vaßen aus Palenberg, 30.10.1954)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.guidorademacher.de/Privatbahnen/Juelicher%20Kreisbahn/Ausflug%20zur%20Juelicher%20Kreisbahn.htm (Fotos von Richard Bowen, Juli 1970):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bild 5: JKB-Lok ELNA 152 im Schuppen des Jülicher Kreisbahnhofs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?17,5065596&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Farbfotos der KEC-Sonderfahrt vom 12.7.1970 über Jülich, Puffendorf und Düren mit Dampfloks 55 4592 und JKB-ELNA 152 (Beitrag von User &amp;quot;03 1008&amp;quot; vom 21.10.2010)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.dampflokomotivarchiv.de/index.php?nav=1409466&amp;amp;lang=1&amp;amp;file=hen_20818_56&amp;amp;action=image&amp;amp;position=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Farbfoto der JKB-Dampflok ELNA 152 (Henschel 20818) im Kreisbahnhof Jülich-Nord am 8.6.1963 (Foto von W. G. Steingahs [†], Archiv ILA Barths)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.dampflokomotivarchiv.de/index.php?nav=1406157&amp;amp;lang=1&amp;amp;file=humb_735_53&amp;amp;action=image&amp;amp;position=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Farbfoto der JKB-Dampflok I B (Humboldt 735) im Kreisbahnhof Jülich-Nord am 8.6.1963 (Foto von W. G. Steingahs [†], Archiv ILA Barths)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://historisches.eakj.de/index.php?title=Die_allerletzten_Z%C3%BCge&amp;diff=26</id>
		<title>Die allerletzten Züge</title>
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		<updated>2021-08-19T21:19:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus: Ersterstellung auf Basis Mails vom 2./9.5.21&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Die allerletzten Zugbewegungen auf der Strecke der Jülicher Kreisbahn ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gleise des Jülicher Kreisbahnhofs wurden zwischen Juli bis Oktober 2004 bis zur Brücke über den Iktebach abgebaut. Kurz zuvor, am 2. Mai 2004, verließ die DRWI-Räumfahrt nach Dieringhausen den Bahnhof mit so ziemlich allem, was noch rollen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte Fahrt zwischen Jülich Kreisbahnhof und Kirchberg dürfte am 14. Mai 2004 gewesen sein. Einem Museumsverein aus der Eifel waren mechanische Hebeböcke zugesagt worden, die in einem hohen offenen Kohlewagen &amp;quot;versteckt&amp;quot; lagen, welcher im Bf Kirchberg stand. Die Diesellok Nr. 20 befand sich noch in Jülich und holte dann den Kohlewagen (samt einem benachbarten geschlossenen G-Wagen) aus Kirchberg; in Jülich wurden die Hebeböcke mit einem Kran-Lkw abgeholt. Sofort danach wurden Kohle- und G-Wagen wieder nach Kirchberg gefahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz danach müsste Lok 20 nach Düren-Distelrath zur Abstellung gebracht worden sein. Irgendwann (womöglich gemeinsam) verschwand auch der Kohlewagen aus Kirchberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang Januar 2007 standen nur noch 5 geschlossene G-Wagen in Kirchberg. Drei davon wurden am 7. Mai 2007 an der Rheinstrecke gesichtet, wie sie nach Süden überführt wurden. (Fotos davon finden sich in DSO. Sie wurden u.a. nach Hob verkauft und z.B. 2013 dort gesichtet.) Dies war wahrscheinlich die letzte Fahrt über die JKB-Rurbrücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. Juni 2007 konnte man bei Jülich auf dem Anschlussgleis der Senffabrik (Appel &amp;amp; Frenzel, heute Spedition Boos) Verschrottungsarbeiten an Eisenbahnwagen beobachten. Zerlegt wurde u.a. der Mitteleinstieg eines 4-achsigen (Umbau-) Personenwagens aus den 1950er-Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. Mai 2008 waren in Kirchberg nur noch ein alter Vorkriegs-G10-Wagen sowie zwei einzelne Drehgestelle zu sehen. Auch diese sind natürlich inzwischen (2021) längst verschwunden. Nur die Gleise liegen immer noch...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Danke für die Infos an KP!)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://historisches.eakj.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=25</id>
		<title>Hauptseite</title>
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		<updated>2021-08-19T20:48:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus: /* Die privatisierte Bahn */ neu: JKB-Ende&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Vorbemerkung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen schwerer Spam-Attacken in den letzten Monaten mussten wir das EAKJ-Wiki zu historischen Themen vorübergehend vom Netz nehmen und umziehen. Wie man hier sehen kann, sind die Texte nun wiederhergestellt. Wir bitten aber um Verständnis, dass noch sämtliche Fotos fehlen. Diese werden in den kommenden Wochen wieder eingebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--------------------------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zentrale Startseite ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist die Hauptseite des Bereichs &amp;quot;Historisches&amp;quot; beim Eisenbahn-Amateur-Klub Jülich e.V. (EAKJ).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von hier aus führen die u.g. Links zu verschiedenen abgegrenzten Unterthemen. Die Themen werden laufend ergänzt – es lohnt sich also, ab und zu hier vorbeizuschauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ungefährer zeitlicher Reihenfolge sortiert berichten wir hier über folgende Aspekte des Jülicher Eisenbahnverkehrs: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* GEPLANT: ZEITTAFEL für eilige Leser mit allen für den Eisenbahnverkehr im Jülicher Land bedeutsamen Ereignissen in Stichworten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von den Anfängen bis zum Ersten Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1893: Die historische Topographische Karte 1:25.000 von Jülich (Blatt 5004) findet man hier: https://geogreif.uni-greifswald.de/geogreif-content/upload/mtbl/5004Juelich1893Kopie.jpg - Es fehlen noch die Jülicher Kreisbahn, die Bahnstrecke nach Linnich, das Ausbesserungswerk und das gesamte Nordviertel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1906: Einen [[Gleisplan Jülich 1906|Gleisplan vom Nordteil des Jülicher Bahnhofs]] findet man im Stadtarchiv Jülich (Bestand III Bau), dort erkennt man u.a. die alte &amp;quot;klassische&amp;quot; Bahnsteiganordnung, die 1934-35 durch den großen Mittelbahnsteig mit 4 Gleisen ersetzt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1911: Einen zeitgenössischen [[Gleisplan des Bahnhofs Jülich von 1911|Gleisplan des Bahnhofs Jülich]] kann man sich auf den Seiten des Landesarchivs NRW kostenlos herunterladen. Hier ist beschrieben, wie das geht. Auf dem Bahnhofs-Plan sieht man den Zustand vor und (in rot) nach Errichtung des Bw Jülich! Und man sieht, dass die Strecke nach Aachen Nord (über Aldenhoven) bis 1911 genau dort entlang ging, wo dann Drehscheibe und Ringlokschuppen errichtet wurden. Außerdem erkennt man, dass vor 1911 die Römerstraße ebenerdig per Bahnübergang gekreuzt wurde und erst zeitgleich mit der neuen Strecke nach Linnich auch die Mönchengladbacher Strecke mit einer 300 m langen Rampe über die Römerstraße herübergeführt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Reichsbahnzeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1919: Auch einen zeitgenössischen [[Gleisplan des Bahnhofs Jülich von 1911|Gleisplan des Ausbesserungswerks (AW) Jülich]] incl. der Planung für den neuen Kreuzungsbahnhof Jülich-Süd kann man sich beim Landesarchiv NRW herunterladen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zur [[Bahnstrecke Ameln – Bedburg]]: Materialsammlung und Quellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ~1925 bis ~1965: GEPLANT: Leig-Züge (leichte Güterzüge) fuhren von Neuss über Jülich nach Aachen. Alte Fahrpläne und Zugbildungspläne finden wir hier. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die frühe Bundesbahnzeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1951/52: GEPLANT: Zwei interessante Karten sehen wir hier: Streckenbelastung Personen- vs. Güterverkehr am Stichtag ???. März 1951 für das linksheinische Gebiet der BD Köln sowie die im Jahre 1952 vorhandenen Bauformen des Oberbaus – woraus man ablesen kann, wie &amp;quot;wichtig&amp;quot; bzw. &amp;quot;vernachlässigt&amp;quot; die jeweilige Strecke war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1950er/60er Jahre: Fotos von [[Dampfloks in Jülich im Regelbetrieb]] sind selten. Hier sind Links gesammelt zu Seiten, wo man welche findet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1955/56 und 1962: GEPLANT: Links zu Luftbildern des Landesarchivs NRW, auf denen man u.a. den Bf Jülich mit seinem Dampf-Bw und das AW sieht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von der Aufbruchs- zur Umbruchsstimmung: Einschränkungen, Rationalisierungen, Dampfzeit-Ende ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1968/69: [[Otto Straznicky]] kauft die Dampflok &amp;quot;I B&amp;quot; der Jülicher Kreisbahn und bringt sie zu sich nach Erftstadt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1968 bis 2001: GEPLANT: Im Güterverkehr ersetzt das neue &amp;quot;Knotenpunktsystem&amp;quot; die bisherigen Nahgüterzüge auf allen Strecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1969 bis ~1974: Ein schwerer [[Erzzug Neuss - Weisweiler]] fuhr in diesen Jahren über Jülich, bespannt mit Dampflok BR 050. Gut zu erkennen war er an seinen charakteristischen &amp;quot;halb-hohen&amp;quot; vierachsigen Selbstentlade-Großraumwagen. Hier erfahren wir ein wenig über diesen &amp;quot;Starzug&amp;quot; des Jülicher Güterverkehrs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1968 bis ~1975: GEPLANT: Güterwagen werden an Akkutriebwagen angehängt – die letzte Güter-Nabelschnur von Jülich nach Mönchengladbach &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die ausgehende Bundesbahn-Ära ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1977 bis 2017: IN ARBEIT: Krauthausen ist schon seit Jahrzehnten Ziel von [[Trafo-Schwertransporte nach Krauthausen|Trafo-Schwertransporten]]. Hier erfahren wir Genaueres dazu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1979 erbaute die damalige [[Kernforschungsanlage Jülich]] (KFA) einen eigenen Gleisanschluss (seit 1990 FZJ = Forschungszentrum Jülich). 40 Jahre danach lassen wir diese vier Jahrzehnte Revue passieren und geben einen Ausblick auf aktuelle Ideen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1979: GEPLANT: Sonderzug nach Rom – der Romchor Düren-Jülich e.V. fuhr mit über 500 Personen in den Herbstferien (Oktober) mit einem langen Sonderzug von Jülich nach Rom. Zwischenstationen gab es in Assisi, Einsiedeln, Luzern, ... (???). Hier finden wir die Zeitungsberichte zur Fahrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die privatisierte Bahn ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2004-08: [[Die allerletzten Züge]] auf der Jülicher Kreisbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2009: GEPLANT: Der sog. Wissenschaftszug (&amp;quot;Science Express&amp;quot;) machte im Juni auch in Jülich Station. Bilder hierzu kommen demnächst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2010, 2018, 2020, 2021: [[Leerwagen-Abstellbahnhof|Massen leerer Güterwagen in Jülich]]: 2010 waren es Autotransportwagen, die lange in und um Jülich abgestellt waren, ab 2018 sah man leere Zuckertransport-Wagen am Gleisanschluss der Zuckerfabrik Jülich. Hier ist dokumentiert, was wann wo stand und wo man Videos von der Zuführung der Leerwagen sehen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* HEUTE: Eine schöne Landkarte, in der man sowohl in Betrieb befindliche wie auch ehemalige Bahnstrecken der Region sehen kann (incl. aller Haltepunkte und Kilometrierungen), findet man hier, man muss nur bis Jülich scrollen und zoomen: http://nrwbahnarchiv.bplaced.net/karte/index.html &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(wird fortgesetzt...)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://historisches.eakj.de/index.php?title=Kernforschungsanlage_J%C3%BClich&amp;diff=24</id>
		<title>Kernforschungsanlage Jülich</title>
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		<updated>2021-07-29T20:24:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus: /* Betrieb und Nutzung im Güterverkehr */ Aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Vorgeschichte und Eröffnung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1979-08-xx N0912 29Jul-1Sep KFA-Gla neue-Weiche-Streckengleis SamsScan.JPG|200px|thumb|right|Neue Anschlussweiche im Streckengleis (rechts hinten das ehem. AW), ~August 1979]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1979-08 29Jul-1Sep KFA-Gla Schotterwagen SamsScan.JPG|200px|thumb|right|Schotterwagen auf dem neu gebauten Gleis zur KFA Jülich, ~August 1979]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernforschungsanlage Jülich (KFA) wurde 1956 gegründet. Einige ihrer ersten Gebäude erhielt sie ab 1960 in dem gerade in Schließung befindlichen Bundesbahn-Ausbesserungswerk (AW bzw. BAW) Jülich-Süd. Das AW wurde bis 1964 aufgelöst, das Gelände ging zu je etwa einem Drittel an die Bundeswehr (große Hallen) und an die KFA (kleinere Gebäude) über; das letzte Drittel (Gleisharfe) wurde Naturschutzgebiet und bildet heute einen ausgedehnten Birkenwald. Die KFA benötigte jedoch weit mehr Platz und erhielt mitten im nahe gelegenen Wald große zusätzliche Flächen, auf denen im Laufe der 1960er-Jahre eine große Zahl von Forschungsinstituten entstand, die eng mit den umliegenden Universitäten kooperierten und dies auch heute noch tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigentliche Aufbauphase der KFA war Ende der 1960er-Jahre beendet, doch eins fehlte noch: ein Gleisanschluss für die mitten im Wald gelegenen Einrichtungen. Anfangs wurden Teile des Frachtaufkommens der KFA über „von-Haus-zu-Haus“-Kleincontainer der Bundesbahn abgewickelt¹ (sog. pa-Behälter, ein Waggon hierfür war eigens im Bf Jülich stationiert), doch ging man alsbald an die Planung eines Gleisanschlusses.² Die Entwurfsplanung wurde Anfang 1977 abgeschlossen,³ die Bundesbahn stimmte grundsätzlich zu, und im Frühjahr 1979 konnten Fahrgäste der Personenzüge Jülich - Düren sodann Bauarbeiten mitten auf dem Acker neben der Strecke bemerken. Im Sommer 1979 wurden die Gleise zwischen der KFA und dem damals noch „Jülich-Süd“ genannten DB-Haltepunkt verlegt (heute Rurtalbahn-Hp „Forschungszentrum“), und am 14. September 1979 wurde der neue Gleisanschluss feierlich eröffnet. Der EAKJ hatte die Ehre, mit seiner frisch erworbenen Dampflok 50 1724 dabei sein zu dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dampflok war damals noch rollfähig, konnte aber nicht mehr aus eigener Kraft fahren. Daher wurde sie von einer roten Diesellok geschoben, genau wie bei der Erstüberführung der Dampflok von Düren nach Jülich am 25. November 1978. (Video davon: https://www.youtube.com/watch?v=m1TvYs1M6qk .) Zwischen Dampf- und Diesellok befand sich bei der KFA-Einweihung ein blauer 1.-Klasse-Wagen (bei der Überführung aus Düren waren es zwei), und irgendwie hat man es geschafft, etwas Qualm zu erzeugen. Treibende Kraft war indes Lok 211 049-2 (bei der Überführung schob 211 100-3).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; caption=&amp;quot;Einweihungsfahrt der EAKJ-Dampflok 50 1724 auf dem neuen Gleisanschluss der KFA Jülich am 14. September 1979&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1979-09-14 Einweihungsfahrt-KFA-Gla 50-1724-Tender-m-Schmuck Dieter-Schwarz eakj-de.jpg|Foto: Dieter Schwarz / EAKJ-Webseiten&lt;br /&gt;
Datei:1979-09-14 Fr KFA-Eroeffnungsfahrt 50-1724 Am 211-049-2r aus-EAKJ-1986-Buch-S118 DeScr300dpi.jpg|Foto aus dem Buch &amp;quot;Jülich, die alte Eisenbahnerstadt&amp;quot; des EAKJ (2. Auflage 1986, S. 118)&lt;br /&gt;
Datei:1979-09-14 Einweihungsfahrt-KFA-Gla 50-1724-dampft Dieter-Schwarz eakj-de.jpg|Foto: Dieter Schwarz / EAKJ-Webseiten&lt;br /&gt;
Datei:1979-09-14 Fr KFA-Eroeffnungsfahrt 50-1724 Am 211-049-2r aus-EAKJ-1986-Buch-S118 DeScr300dpiKp22.jpg|Foto aus dem Buch &amp;quot;Jülich, die alte Eisenbahnerstadt&amp;quot; des EAKJ (2. Auflage 1986, S. 118)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Betrieb und Nutzung im Güterverkehr ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1986-06-25 Mi N13502A KFA-Bedienung 211-270-4 v-S-8-140 FWH300dpi.jpg|200px|thumb|right|Bedienung des Anschlusses durch DB 211 270-4 im Juni 1986]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2001-06-05 Di N18918 DKB-Bedienung-FZJ-m-6-Ct-Wg oFWH600dpi.jpg|200px|thumb|right|Bedienung des Anschlusses durch Rurtalbahn-Lok im Juni 2001]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Rangieren innerhalb ihres Geländes übernahm die KFA eine alte Köf (Kleinlok mit Ölfeuerung) mit der Nummer 322 101-7 (Baujahr 1934!) von der Bundesbahn, welche die Lok zum Jahresende 1979 im Bw Düren ausgemustert hatte. 1990 wurde die KFA wegen ihrer inzwischen veränderten Forschungsschwerpunkte in Forschungszentrum Jülich (FZJ) umbenannt, die Köf erhielt die Bezeichnung FZJ-84. Einige sehr gute Fotos dieser Lok aus den Jahren 1979, 1992, 2001, 2005 und 2009 sowie nähere Angaben sind hier zu finden: https://www.deutsche-kleinloks.de/index.php?nav=1400052&amp;amp;id=475&amp;amp;action=portrait&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon die Zeitungsberichte zur Eröffnung des Anschlusses lasen sich so, dass zwar bisweilen Spezialtransporte, insgesamt aber keine überwältigenden Transportmengen zu erwarten sind. Und in der Tat konnten aufmerksame Spaziergänger oft beobachten, dass die Schienen von Monat zu Monat mehr Rost ansetzten, die Spurrillen im Bahnübergang der Daubenrather Straße zunehmend verschlammten und die Gleise zuzuwuchern begannen. Gelegentlich sah man dann aber eben auch, dass der Schlamm von Eisenbahnrädern wieder aus den Rillen herausgedrückt worden war. Selten. Das typische Bild sah eher so aus, wie es Matthias Buchmeier mit seinen vier Fotos vom 12. September 2006 in Flickr zeigt: https://www.flickr.com/photos/matthias-buchmeier/241528996/ (ggf. vor- und zurückklicken).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wikipedia finden wir dazu folgende Aussage und sogar je ein Foto aus DB- und DKB-Zeiten: „Bei Streckenkilometer 3,4 zweigt das Anschlussgleis zum Forschungszentrum Jülich ab. Es verläuft in engem Bogen, bis es rechtwinklig zum Streckengleis in den das Forschungszentrum umgebenden Wald hineinführt. Dieser Anschluss wird seit seiner Erbauung 1979 bis heute nur selten genutzt. Er dient fast ausschließlich dem Güterverkehr, allerdings gelangten neben dem Einweihungs-Sonderzug auch 1994, 2005 und 2015 Sonderfahrten mit Reisenden bis vor das Werkstor.“ (https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_J%C3%BClich%E2%80%93D%C3%BCren#Haltepunkt_Forschungszentrum)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei Stefan von der Ruhren finden wir entsprechende Angaben: „Daneben wird sehr selten (ca. 2-3 mal pro Jahr) der Gleisanschluss der Forschungszentrum Jülich GmbH (ehemals KFA = Kernforschungsanlage, Anschluß südlich der Haltestelle Jülich-Forschungszentrum) bedient.“ (https://www.aachenbahn.de/seiten/kbs483.php)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedienungen sind durch Sichtungen von EAKJ-Mitgliedern derzeit belegt für: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
- 1986 (25. Juni):      mit DB 211 270-4 in rot&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
- 1986 (3. August):     G-Wagen im Anschluss gesichtet&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
- 1986 (28. September): leerer K-Wagen im Anschluss gesichtet&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
- 1988 (26. September): Entladung im Anschluss&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
- 1989 (21. September): mit DB 212 in blau/beige&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
- 2001 (5. Juni):       mit DKB-Vierachser in blau&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
- 2002 (16. Juli):      wohl mit DKB-Vierachser in blau&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
- 2006 (13. Oktober):   mit RTB-V 35 ex JKB&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
- 2007 (19. Oktober):   mit DB 294 725-7 und RTB-Köf &amp;quot;Daisy&amp;quot;&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
- 2008 (7. Juli):       mit DB 294 725-7, RTB-Köf &amp;quot;Daisy&amp;quot; danach im Werksgelände&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
- 2013 (8. Oktober):    mit DB 294 725-7 &lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
- 2014 (4. November):   mit DB 294 807-3&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
- 2016 (18. Februar):   mit DB 294 807-3&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
- 2016 (3. März):       mit DB 294 807-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; caption=&amp;quot;Bedienung des Gleisanschlusses FZJ am 8. Oktober 2013 mit DB-Lok 294 725-7&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2013-10-08 10-28-38 G10 6753 Waldeinfahrt.JPG|Am FZJ-Wald&lt;br /&gt;
Datei:2013-10-08 11-24-24 G10 6787 FZJ-Gartenbahn-auf-Gras-BUe-vor-Bw-AW Qualm-v-ZuckerFabr.JPG|Vor ehem. AW und Zuckerfabrik-Qualm&lt;br /&gt;
Datei:2013-10-08 12-07-50 G10 6805 Warten-auf-RegioSprinter-DN-Linnich.JPG|Warten auf RegioSprinter Düren - Linnich&lt;br /&gt;
Datei:2013-10-08 12-22-36 G10 6823 DB-u-RTB Krauthausen 1Grd.JPG|Begegnung mit Kohlezug in Krauthausen&lt;br /&gt;
Datei:2013-10-08 12-22-20 G10 6820 DB-Schenker-u-Rurtalbahn Krauthausen.JPG|Rurtalbahn-Kohlezug zur Zuckerfabrik Jülich&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. Juli 2020 wurde die Lichtzeichenanlage am Bahnübergang neben dem Werkstor samt Andreaskreuzen durch die Signalbaufirma Scheidt &amp;amp; Bachmann gegen eine neue ausgetauscht. Das Gleis war zu diesem Zeitpunkt kniehoch mit Gras bestanden. Am 8. August war festzustellen, dass die neue Anlage noch mit Abdeckungen &amp;quot;ungültig gemacht&amp;quot; war, das Gras hingegen war kurz zuvor gemäht worden, was darauf hindeutet, dass das Gleis zumindest nicht verkommen soll. Am 13. August war schließlich auch die Ampelanlage von ihren Abdeckungen befreit und anscheinend funktionsbereit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im Sommer 2021 waren Pflegemaßnahmen zu beobachten. So wurde das Anschlussgleis zwischen dem 26. und 28. Juli von dem inzwischen wieder hüfthoch wuchernden Gras befreit, ein quer übers Gleis hängender kleinerer Baum wurde allerdings zunächst an Ort und Stelle belassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonderfahrten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den seltenen Güter-Fahrten gab es jedoch bisweilen auch „Highlights“. Ein solches waren sicherlich die Personal-Schulungs-Fahrten mit der KFA-eigenen Köf am 26. September 1989, also ziemlich genau 10 Jahre nach der Inbetriebnahme. Wegen der Feldweg-Bahnübergänge sind entlang des Gleises Pfeiftafeln aufgestellt, und so war dann an jenem Tage recht oft die weit reichende Pfeife der kleinen Lok in der ganzen Umgebung zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem gab es mehrere Sonderfahrten für (z.T. geladene) Personen von Jülich bzw. Düren bis zum Werkstor im Wald, die mit jeweils maximal 15 Jahren Abstand erfolgten. Belegt sind mindestens folgende Fahrten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   - 1979 (14. September): EAKJ/DB mit 211+Am+050 (vmtl. nur geladene Gäste)&lt;br /&gt;
   - 1994 (24. Oktober):   DKB mit Solo-VT 798 (Exkursion nur für Kreistagsmitglieder)&lt;br /&gt;
   - 2005 (10. Dezember):  DGEG mit 3-teiligem MAN-VT der RSE (öffentlich)&lt;br /&gt;
   - 2015 (30. Mai):       DGEG mit T 1 (ex JKB) der RTB (öffentlich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Näheres zur DGEG-Fahrt von 2005 („Von der Börde in die Eifel“) findet man hier:&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt; Fahrtbeschreibung: https://dgeg.de/Kalender.php?action=showDetail&amp;amp;id=672&amp;amp;layout_id=0&amp;amp;orig_url_enc=%2Fsite.php%3Fsite_id%3D91&amp;amp;orig_site_id=91)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Näheres zur DGEG-Fahrt von 2015 („Mit dem Talbot über die Rurtalbahn“) findet man hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt; Fahrtbeschreibung: https://dgeg.de/Kalender.php?action=showDetail&amp;amp;id=1931&amp;amp;layout_id=0&amp;amp;orig_url_enc=%2Fsite.php%3Fsite_id%3D91&amp;amp;orig_site_id=91&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt; Fotos von Franz-Josef „locotracteur“ bei Eifelbahn.de (Anschluss FZJ ab Bild Nr. 9): https://www.eifelbahnforum.de/viewtopic.php?f=42&amp;amp;t=5272&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt; Fotos von Stefan Danners auf Roland Kellers Seiten (Anschluss FZJ ab Bild Nr. 4): https://www.eisenbahn-stolberg.de/fototagebuch-2015/fototagebuch-52015/&lt;br /&gt;
&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; caption=&amp;quot;Sonderfahrten zum Werkstor&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1989-09-26 14-10-00 Di N4934 Juelich-Sued Abzw-KFA Nt8275-DN-J Schulungsfahrt-FZJ-Koef 322-101-7 oFWH600dpi.jpg|Nt 8275 Düren - Jülich begegnet KFA-Schulungsfahrt (1989)&lt;br /&gt;
Datei:1994-10-24 D10-94-Nr15 DKB-Sonderfahrt Gla-KFA oFWH600dpi.jpg|DKB-Sonderfahrt 1994 und regulärer Zug Jülich - Düren&lt;br /&gt;
Datei:1994-10-24 D10-94-Nr11 DKB-Sonderfahrt Gla-KFA oFWH600dpi.jpg|DKB-Sonderfahrt 1994 am Werkstor&lt;br /&gt;
Datei:2005-12-10 12-20-00 ca Sa N30725 RF-im-Gla-KFA-FZJ Lin-DN-DKB81992 evtl-Hp30 AoJ.jpg|DGEG-Sonderfahrt 2005 am Tor&lt;br /&gt;
Datei:2015-05-30 11-46-45 exif-11-55-45 Nr1059 T1-am-FZJ-Tor-Juelich.jpg|DGEG-Sonderfahrt 2015 am Tor (Foto: Franz-Josef Dovern)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrzeugeinsatz bis heute ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1998-11-21 14-10-00 Sa N12710 KFA-FZJ-84 322-101-7 Dueren SamsScan.JPG|200px|thumb|right|FZJ-Köf in Düren am Samstag, 21. November 1998]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2010-07-04 15-04-56 G10 Feuerwehr-Rangier-Zweiwege-Unimog FZ-Juelich TdoT-FW-Inden-Altdorf AoJ.JPG|200px|thumb|right|Zwei-Wege-Unimog des FZJ in Inden-Altdorf, 4. Juli 2010]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die FZJ-eigene Köf wurde 1998 im Bahnhof Düren gesichtet, offenbar auf dem Weg von/zu einer Untersuchung oder Reparatur. Wahrscheinlich kam sie kurz danach wieder ins Forschungszentrum, jedenfalls war sie spätestens beim Tag der offenen Tür am 5. September 1999 wieder im Werksgelände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuletzt wurde sie am 30. Oktober 2004 im Werksgelände gesehen. Innerhalb der folgenden Monate wurde sie ins Rurtalbahn-Depot nach Düren-Distelrath gebracht, wo sie am 17. März 2005 gesichtet wurde. Bei einer Führung durch die Distelrather Werkstatt am 19. Oktober 2008 wurde sie auf der Untersuchungsgrube angetroffen. Der FZJ-Schriftzug war durch ein Rurtalbahn-Etikett überklebt worden, am Führerstand war vermerkt: Abnahme 21.12.2007. Bald darauf wurde die Lok allerdings verschrottet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie fortan innerhalb des FZJ rangiert wurde, ist derzeit nicht belegt. Jedoch wurde im Jahr 2006 die ex-JKB-Lok V 35 der Rurtalbahn fotografiert, wie sie Wagen aus dem Anschluss zog: https://www.vonderruhren.de/aachenbahn/seiten/bild.php?bild=jusued2&amp;amp;alt=x Auch die Rurtalbahn-Kleinlok wurde in jenen Jahren im Anschluss gesichtet (ex DB 333 020-6, dann DKB 6.303.1, heute RTB V 33 „Daisy“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2010 konnte man auf dem Sommerfest der Feuerwehr Inden-Altdorf den dort ausgestellten neuen (BJ 2009) Zwei-Wege-Unimog des FZJ besichtigen. Spätestens 2013 wurde dieses Fahrzeug auch auf dem FZJ-Gleisanschluss im Einsatz angetroffen. Das Fahrzeug selbst hat sein Eigentümer hier porträtiert: https://www.fz-juelich.de/gs/DE/UeberUns/Organisation/S-F/Fahrzeuge%20und%20Sonderger%C3%A4te/R%C3%BCstwagen-Schiene/R%C3%BCstwagen-Schiene_node.html &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausblick (Stand: 14. September 2019) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während im Güterverkehr kaum Änderungen zu erwarten sind, gelangen in unregelmäßigen Abständen immer wieder Ideen in die öffentliche Diskussion, den Gleisanschluss auch für regulären Personenverkehr von Düren, Linnich und Jülich (insb. Nordviertel) zu nutzen. Da die Strecke Linnich - Düren eingleisig ist und nur eine beschränkte Streckenkapazität hat, werden Flügelzug-Konzepte vorgeschlagen, bei denen an einen einteiligen Triebwagen Düren - Linnich ein weiterer Triebwagen Düren - FZJ angekuppelt wird, analog aus Richtung Linnich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu wären allerdings Fahrzeuge mit automatischer Kupplung erforderlich sowie einige Erweiterungen an der Infrastruktur (Weichenantriebe, Schutzsignale/Stellwerkstechnik), denen eine nennenswerte Nutzung nur an wenigen Stunden des Tages gegenübersteht. Derzeit verfügen nur die neuen LINT-Triebwagen der Rurtalbahn über eine automatische Kupplung, doch sind diese Fahrzeuge so lang, dass bereits ein einziges von ihnen die auf den meisten Dörfern üblichen nur ca. 50 Meter langen Bahnsteige komplett in Anspruch nimmt. Die deutlich kürzeren RegioShuttles hingegen müssen aufwändig manuell ge- und entkuppelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinzu kommt, dass das Anschlussgleis schon kurz hinter dem Werkszaun endet und von dort innerhalb des FZJ-Geländes zum Teil noch längere Wege zu Fuß, mit dem Fahrrad/Roller oder per Bus zurückzulegen wären. Gegenüber einem Umsteigen von der Bahn in den Zubringerbus am heutigen Bahn-Haltepunkt „Forschungszentrum“ ist eine Direktverbindung zum Werkszaun freilich frei vom Risiko eines Anschlussverlustes und somit für die Fahrgäste trotz etwaiger Fußwege grundsätzlich attraktiver. Eine Realisierung ist indes wegen der erforderlichen Umrüstungen und der gerade zur Berufsverkehrszeit knappen Fahrzeuge allenfalls auf lange Sicht zu erwarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Völlig anders sieht die Sache indes aus, wenn es gelingt, in das Streckengleis Jülich - Düren eine Schleife einzubauen, die möglichst nah am FZJ-Gelände vorbeiführt. Dies erfordert zwar hohe Investitionen in die Infrastruktur (ca. 2 km neues Gleis sowie neuer Bahnsteig am FZJ), erspart aber sämtliche Abhängigkeiten aus dem komplizierten und verspätungsanfälligen Flügelzug-Konzept und lässt sich dauerhaft ohne betrieblichen und personellen Mehraufwand umsetzen: Jeder Zug zwischen Jülich und Düren fährt sozusagen automatisch direkt am FZJ vorbei. Erste Überlegungen dazu wurden im August 2019 in der Presse diskutiert, nachdem schon im Februar 2019 bekannt wurde, dass einerseits das Rheinische Braunkohlenrevier wahrscheinlich erhebliche Bundesmittel für seine anstehende Umstrukturierung erhält und andererseits das FZJ die Errichtung eines internationalen Kongresszentrums in seiner unmittelbaren Nachbarschaft anstrebt. Zeitungsberichte hierzu siehe:&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt; JN vom 20./21. Februar 2019: https://www.aachener-zeitung.de/lokales/juelich/marquardt-will-internationale-fachtagungen-nach-juelich-holen_aid-36899119, Zitat daraus vom FZJ-Vorstandsvorsitzendem Prof. Wolfgang Marquardt: &amp;lt;i&amp;gt;Wichtig sei, dass das Kongresszentrum eine unmittelbare Bahnanbindung habe. (...) Zum anderen müsse das vorhandene Schienennetz verbessert werden. „Wir erlangen keine internationale Bedeutung, die für das Zentrum wichtig ist, wenn man nicht von den nächstgelegenen Flughäfen über die Schiene bis vor die Türe fahren kann.“ Das ist aktuell weder aus Richtung Köln, noch aus Richtung Düsseldorf möglich. Beide Voraussetzungen müssen gegeben sein. „Entweder ganz oder gar nicht. Das sieht auch die Politik so“, sagte Marquardt, der so verdeutlicht, dass es nicht nur im Forschungszentrum den Wunsch nach einem Kongresszentrum gibt.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt; JN vom 5./6. August 2019: https://www.aachener-zeitung.de/lokales/juelich/neues-gleis-fuer-das-forschungszentrum_aid-44788715, Zitat daraus: &amp;lt;i&amp;gt;Die Rede ist von einem neuen Rurtalbahngleis bis vor die Tore des Forschungszentrums. Der bisherige Haltepunkt liegt nicht wirklich ideal für die rund 6.500 Beschäftigten der Einrichtung und in den angrenzenden Unternehmen. „Es besteht ein grundsätzlich sehr hohes Verkehrsbedürfnis und Fahrgastpotenzial, das jedoch aufgrund des großen Abstandes des vorhandenen Haltepunktes der Rurtalbahn nicht ausgeschöpft wird“, heißt es in einer Vorlage der Kreisverwaltung, die dem Ausschuss für Kreis- und Regionalentwicklung vorgelegt worden ist. Weil das Forschungszentrum sich gleichzeitig baulich in Richtung Südwesten – und damit der Bahnanlagen – erweitern will und zudem ein öffentlich zugängliches Transfer- und Konferenzzentrum geplant sei, will die Rurtalbahn näher an das FZJ rücken, erfuhren die Ausschussmitglieder. In einer Neubauschleife soll das Gleis nach Nordosten verlängert werden, um unmittelbar am Konferenzzentrum einen neuen Haltepunkt zu errichten. Auf diese Fläche soll auch die Einlasskontrolle der großen Wissenschaftseinrichtung verlegt werden. Der Fahrweg der Bahn würde dadurch einen Kilometer länger, was die Fahrzeit um rund eineinhalb Minuten erhöht. Das sei „durch Optimierungsmaßnahmen im Bestandsnetz der Rurtalbahn“ zu kompensieren.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
¹ Jahresbericht 1968 der KFA Jülich, S. 28f. (veröffentlicht wahrscheinlich 1969): Kurze Beschreibung des aktuellen Transportverfahrens (mit Foto!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
² Jahresbericht 1976/77 der KFA Jülich, S. 142 (veröffentlicht 1977): Ein Gleisanschluss ist geplant&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
³ Jahresbericht 1977/78 der KFA Jülich, S. 160 (veröffentlicht 1978): Entwurfsplanung wurde Anfang 1977 abgeschlossen, Bundesbahn hat inzwischen zugestimmt, Grundstücke wurden erworben, nach Planfeststellungsverfahren wird für 1978 mit Baugenehmigung gerechnet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rückblick ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend ein Zeitungsartikel aus den „Jülicher Nachrichten“ vom 12. Juli 1979, Quelle: Zeitungsverlag Aachen, mit herzlichem Dank an die freundlichen Mitarbeiter im Archiv!&lt;br /&gt;
[[Datei:2015-12-21 15-34-41 RX100 9484 JN 1979-07-12 KFA-am-Europa-Schienennetz A Hp30Fm100Sfp100.JPG|left]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://historisches.eakj.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=23</id>
		<title>Hauptseite</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://historisches.eakj.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=23"/>
		<updated>2021-07-29T20:18:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus: Gliederung eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Vorbemerkung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen schwerer Spam-Attacken in den letzten Monaten mussten wir das EAKJ-Wiki zu historischen Themen vorübergehend vom Netz nehmen und umziehen. Wie man hier sehen kann, sind die Texte nun wiederhergestellt. Wir bitten aber um Verständnis, dass noch sämtliche Fotos fehlen. Diese werden in den kommenden Wochen wieder eingebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--------------------------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zentrale Startseite ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist die Hauptseite des Bereichs &amp;quot;Historisches&amp;quot; beim Eisenbahn-Amateur-Klub Jülich e.V. (EAKJ).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von hier aus führen die u.g. Links zu verschiedenen abgegrenzten Unterthemen. Die Themen werden laufend ergänzt – es lohnt sich also, ab und zu hier vorbeizuschauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ungefährer zeitlicher Reihenfolge sortiert berichten wir hier über folgende Aspekte des Jülicher Eisenbahnverkehrs: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* GEPLANT: ZEITTAFEL für eilige Leser mit allen für den Eisenbahnverkehr im Jülicher Land bedeutsamen Ereignissen in Stichworten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von den Anfängen bis zum Ersten Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1893: Die historische Topographische Karte 1:25.000 von Jülich (Blatt 5004) findet man hier: https://geogreif.uni-greifswald.de/geogreif-content/upload/mtbl/5004Juelich1893Kopie.jpg - Es fehlen noch die Jülicher Kreisbahn, die Bahnstrecke nach Linnich, das Ausbesserungswerk und das gesamte Nordviertel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1906: Einen [[Gleisplan Jülich 1906|Gleisplan vom Nordteil des Jülicher Bahnhofs]] findet man im Stadtarchiv Jülich (Bestand III Bau), dort erkennt man u.a. die alte &amp;quot;klassische&amp;quot; Bahnsteiganordnung, die 1934-35 durch den großen Mittelbahnsteig mit 4 Gleisen ersetzt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1911: Einen zeitgenössischen [[Gleisplan des Bahnhofs Jülich von 1911|Gleisplan des Bahnhofs Jülich]] kann man sich auf den Seiten des Landesarchivs NRW kostenlos herunterladen. Hier ist beschrieben, wie das geht. Auf dem Bahnhofs-Plan sieht man den Zustand vor und (in rot) nach Errichtung des Bw Jülich! Und man sieht, dass die Strecke nach Aachen Nord (über Aldenhoven) bis 1911 genau dort entlang ging, wo dann Drehscheibe und Ringlokschuppen errichtet wurden. Außerdem erkennt man, dass vor 1911 die Römerstraße ebenerdig per Bahnübergang gekreuzt wurde und erst zeitgleich mit der neuen Strecke nach Linnich auch die Mönchengladbacher Strecke mit einer 300 m langen Rampe über die Römerstraße herübergeführt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Reichsbahnzeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1919: Auch einen zeitgenössischen [[Gleisplan des Bahnhofs Jülich von 1911|Gleisplan des Ausbesserungswerks (AW) Jülich]] incl. der Planung für den neuen Kreuzungsbahnhof Jülich-Süd kann man sich beim Landesarchiv NRW herunterladen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zur [[Bahnstrecke Ameln – Bedburg]]: Materialsammlung und Quellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ~1925 bis ~1965: GEPLANT: Leig-Züge (leichte Güterzüge) fuhren von Neuss über Jülich nach Aachen. Alte Fahrpläne und Zugbildungspläne finden wir hier. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die frühe Bundesbahnzeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1951/52: GEPLANT: Zwei interessante Karten sehen wir hier: Streckenbelastung Personen- vs. Güterverkehr am Stichtag ???. März 1951 für das linksheinische Gebiet der BD Köln sowie die im Jahre 1952 vorhandenen Bauformen des Oberbaus – woraus man ablesen kann, wie &amp;quot;wichtig&amp;quot; bzw. &amp;quot;vernachlässigt&amp;quot; die jeweilige Strecke war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1950er/60er Jahre: Fotos von [[Dampfloks in Jülich im Regelbetrieb]] sind selten. Hier sind Links gesammelt zu Seiten, wo man welche findet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1955/56 und 1962: GEPLANT: Links zu Luftbildern des Landesarchivs NRW, auf denen man u.a. den Bf Jülich mit seinem Dampf-Bw und das AW sieht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von der Aufbruchs- zur Umbruchsstimmung: Einschränkungen, Rationalisierungen, Dampfzeit-Ende ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1968/69: [[Otto Straznicky]] kauft die Dampflok &amp;quot;I B&amp;quot; der Jülicher Kreisbahn und bringt sie zu sich nach Erftstadt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1968 bis 2001: GEPLANT: Im Güterverkehr ersetzt das neue &amp;quot;Knotenpunktsystem&amp;quot; die bisherigen Nahgüterzüge auf allen Strecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1969 bis ~1974: Ein schwerer [[Erzzug Neuss - Weisweiler]] fuhr in diesen Jahren über Jülich, bespannt mit Dampflok BR 050. Gut zu erkennen war er an seinen charakteristischen &amp;quot;halb-hohen&amp;quot; vierachsigen Selbstentlade-Großraumwagen. Hier erfahren wir ein wenig über diesen &amp;quot;Starzug&amp;quot; des Jülicher Güterverkehrs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1968 bis ~1975: GEPLANT: Güterwagen werden an Akkutriebwagen angehängt – die letzte Güter-Nabelschnur von Jülich nach Mönchengladbach &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die ausgehende Bundesbahn-Ära ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1977 bis 2017: IN ARBEIT: Krauthausen ist schon seit Jahrzehnten Ziel von [[Trafo-Schwertransporte nach Krauthausen|Trafo-Schwertransporten]]. Hier erfahren wir Genaueres dazu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1979 erbaute die damalige [[Kernforschungsanlage Jülich]] (KFA) einen eigenen Gleisanschluss (seit 1990 FZJ = Forschungszentrum Jülich). 40 Jahre danach lassen wir diese vier Jahrzehnte Revue passieren und geben einen Ausblick auf aktuelle Ideen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1979: GEPLANT: Sonderzug nach Rom – der Romchor Düren-Jülich e.V. fuhr mit über 500 Personen in den Herbstferien (Oktober) mit einem langen Sonderzug von Jülich nach Rom. Zwischenstationen gab es in Assisi, Einsiedeln, Luzern, ... (???). Hier finden wir die Zeitungsberichte zur Fahrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die privatisierte Bahn ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2009: GEPLANT: Der sog. Wissenschaftszug (&amp;quot;Science Express&amp;quot;) machte im Juni auch in Jülich Station. Bilder hierzu kommen demnächst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2010, 2018, 2020, 2021: [[Leerwagen-Abstellbahnhof|Massen leerer Güterwagen in Jülich]]: 2010 waren es Autotransportwagen, die lange in und um Jülich abgestellt waren, ab 2018 sah man leere Zuckertransport-Wagen am Gleisanschluss der Zuckerfabrik Jülich. Hier ist dokumentiert, was wann wo stand und wo man Videos von der Zuführung der Leerwagen sehen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* HEUTE: Eine schöne Landkarte, in der man sowohl in Betrieb befindliche wie auch ehemalige Bahnstrecken der Region sehen kann (incl. aller Haltepunkte und Kilometrierungen), findet man hier, man muss nur bis Jülich scrollen und zoomen: http://nrwbahnarchiv.bplaced.net/karte/index.html &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(wird fortgesetzt...)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://historisches.eakj.de/index.php?title=Trafo-Schwertransporte_nach_Krauthausen&amp;diff=22</id>
		<title>Trafo-Schwertransporte nach Krauthausen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://historisches.eakj.de/index.php?title=Trafo-Schwertransporte_nach_Krauthausen&amp;diff=22"/>
		<updated>2021-06-12T19:10:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus: Ergänzung ALEGrO-Trafos im Detail&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schon seit Eröffnung der Strecke Jülich – Düren gab es in Krauthausen einen Bahnhof, wo sich Züge begegnen konnten. Mitte der 1960er Jahre wurde der Bahnhof &amp;quot;rationalisiert&amp;quot;, sprich: Das Begegnungsgleis und die zugehörigen Ein-/Ausfahrsignale wurden abgebaut, die handbetätigte Bahnschranke über die Pierer Straße Richtung Hambach und Niederzier wurde durch eine automatische Blinklicht-Anlage ersetzt, und der örtliche Fahrdienstleiter und Fahrkartenverkäufer konnte eingespart werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gütergleis an der Kopfstein-gepflasterten Ladestraße indes blieb erhalten, von Düren aus verkehrte eine sogenannte Übergabefahrt, die einzelne Güterwagen nach Huchem-Stammeln und/oder Krauthausen brachte. (Zwischen Krauthausen und Jülich fuhren in den 1970er Jahren fahrplanmäßig keinerlei Güterzüge, Jülich und die umliegenden Orte wurden direkt von Stolberg aus &amp;quot;versorgt&amp;quot; – siehe Artikel &amp;quot;Knotenpunktsystem&amp;quot;.) Der Einzelwagen-Güterverkehr blieb in Krauthausen bis 1988 bestehen, letzter verbliebener Kunde war die nahegelegene Getränkegroßhandlung Gareis, die zuletzt etwa alle drei Wochen einen G-Wagen mit Bier aus Kulmbach zugestellt bekam. (Foto davon z.B. bei Wikipedia: [https://commons.wikimedia.org/wiki/File:1988-05-24_18-48-00_ist-m2_Di_N4424_N2Kl-8284-J-DN_G-v-Kulmbach_Krauthausen_wohl-212-069-9_oFWH600dpi.jpg Güterwagen und Personenzug 1988 in Krauthausen])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch für Krauthausen hatte man buchstäblich größere Pläne. Denn 1964 ging nur 3 km entfernt beim Weiler Berg die Umspannanlage Oberzier in Betrieb. Sie diente zunächst der Verbindung des sogenannten Westreviers (insb. Braunkohle-Kraftwerk Weisweiler) mit der großen Fernleitung Sechtem (bei Bonn) – Kelsterbach (bei Frankfurt), welche als erste deutsche Fern-Stromleitung schon in den 1920er Jahren als Teil der Strom-Austausch-Verbindung zwischen rheinischen Braunkohlekraftwerken und Schwarzwälder/alpiner Wasserkraft errichtet worden war. 1967 wurde die Hochspannungsleitung Oberzier – Maasbracht (Niederlande) sowie mehrere lokale Abzweige erbaut, so dass sich Oberzier zu einer Art Rangierbahnhof (oder Autobahnkreuz) im Stromverkehr gemausert hatte. Die Leitung Maasbracht – Oberzier – Kelsterbach gehörte und gehört bis heute zu den relativ wenigen Strecken, die mit der damals höchsten in Deutschland verwendeten Spannung von 380 kV (Kilovolt) betrieben wurden/werden. (Infos zur Umspannanlage Oberzier: https://de.wikipedia.org/wiki/Umspannanlage_Oberzier)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klar, dass so ein wichtiger Knoten beim Bau und auch im laufenden Betrieb ab und zu schwere Spezialgeräte, insbesondere Großtransformatoren benötigt. Klar auch, dass diese Kolosse bis heute im wesentlichen mit der Eisenbahn transportiert werden. Die Annahme liegt daher nahe, dass schon beim Umbau des Bf Krauthausen Mitte der 1960er das frühere Ladestraßen-Gleis mit Rillenschienen versehen und zum Umladen von Trafos von der Schiene auf die Straße ertüchtigt wurde. Beweise dazu liegen allerdings momentan noch nicht vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Beleg für einen Trafotransport nach Krauthausen findet sich im Buch &amp;quot;Jülich, die alte Eisenbahnerstadt&amp;quot; des EAKJ. Dort wird von einem Trafo berichtet, der 1978 von Neuss (???) über Mönchengladbach – Hochneukirch – Jülich nach Krauthausen gebracht wurde. Im Archiv des EAKJ finden sich die Original-Farbfotos dazu, die wir hier in Kürze einstellen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2 FOTOS BF JÜLICH)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Transport dürfte mit einer Erweiterung der Umspannanlage zu tun haben, welche fällig wurde, als im Oktober 1978 in unmittelbarer Nachbarschaft der erste Schaufelradbagger des neuen Tagebaus Hambach in Betrieb ging. Der Tagebau umfasste von Beginn an diverse Bandstraßen (kilometerlange Förderbänder), über die Kohle bzw. Abraum transportiert wird, und ab 1983 auch gewaltige Anlagen zur Kohleverladung in die neu gebaute Hambachbahn. All dies dient zwar der Stromerzeugung, braucht aber natürlich auch selbst Strom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Trafo-Transporte sind belegt für 1991 und 1994:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(FOTOS MIT ETA 17.12.1991 UND DKB-VT 20.9.1994)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach fehlen über eine längere Zeit Belege für Trafotransporte, was nicht heißen muss, dass es keine gab. Jedenfalls ging es spätestens ab 2015 wieder sehr lebhaft zu – mit teilweise mehreren Transporten pro Jahr. Hintergrund war hier wohl zunächst der Austausch der in die Jahre gekommenen Trafos der Erbauungszeit, später aber auch die neue Gleichstrom-Trasse &amp;quot;ALEGrO&amp;quot; nach Lixhe bei Lüttich in Belgien. Denn im europäischen Höchstspannungsnetz gab es bislang keine Direktverbindung zwischen Deutschland und Belgien, und mit der neuen Leitung beschritt man dann auch direkt neues Terrain, nämlich Erdkabel mit 320 kV Gleichspannung statt der bislang üblichen Freileitungen über hohe Masten mit 380 kV Wechselspannung. Hierzu benötigte man gleich vier Großtrafos, die alle von Juni bis Dezember 2019 über die Schiene nach Krauthausen gebracht wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 2017 wurde das Umladegleis in Krauthausen von Grund auf saniert, so dass man fast von einem Neubau sprechen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(FOTOS: 2.+3.+12. Juli: RX-Bagger + Schild &amp;quot;Durchgang gesperrt ab 12. Juni&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(FOTOS 2015-2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einmal indes kam es bei den Transporten zu einem Malheur: Einen der wenigen Engpässe im flachen Ackerland zwischen Düren und Krauthausen stellt die Brücke am Heerweg beim &amp;quot;Real&amp;quot; in Düren dar. Hier müssen die Trafos (je nach Größe) vorm Passieren der Unterführung etwas abgesenkt werden. Offenbar hat man sich dabei am 8. Oktober 2017 frühmorgens kurz vor 3 Uhr im Dunkeln der Nacht irgendwie vertan, jedenfalls schrammte der Trafo von unten ordentlich gegen die Balken der Heerweg-Brücke und nahm etliche Holzsplitter mit, die man später bei Tageslicht in Krauthausen noch gut an der Oberseite des Trafos sehen konnte. Die Bahnstrecke war ca. 2 Tage gesperrt, das THW sicherte die Brücke vorläufig, doch Sachverständige urteilten dann, dass die Sicherheit der Brücke nicht mehr gewährleistet werden könne, so dass sie letztlich abgerissen und durch eine provisorische Konstruktion ersetzt wurde. Diese wiederum wurde im Spätsommer 2019 abgebaut, um Platz zu machen für den Bau der neuen östlichen Umgehungsstraße von Düren, die an dieser Stelle in die B 56 (Düren – Jülich) einmündet. (Im selben Atemzug verschwanden übrigens auch die beiden Brückenköpfe der 1970 stillgelegten Güter-Ringbahn der Dürener Kreisbahn rund um Düren.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(FOTOS+JN MALHEUR und BRÜCKE)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend ein Video, das den Transport des ersten der vier ALEGrO-Trafos zwischen Düren, Huchem-Stammeln und Krauthausen in der Nacht von Pfingstmontag 2019 auf den folgenden Dienstag (10./11. Juni) zeigt:&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=V94KPHy7DUE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Beschreibung des Videos (unter &amp;quot;MEHR ANSEHEN&amp;quot;) sind zahlreiche weitere Infos und Links zu den Trafotransporten nach Niederzier-Krauthausen zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weiteren drei ALEGrO-Trafos wurden angeliefert:&lt;br /&gt;
- Mitte Juli 2019 (Fotos liegen vor)&lt;br /&gt;
- Ende November 2019 (Auskunft von Anwohnern)&lt;br /&gt;
- Mitte Dezember 2019 (Amprion-Newsletter)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktueller Stand: Zwischen dem 9. und 14. August 2020 wurde der rot-weiße Bretterzaun, der monatelang den Entladebereich vom Streckengleis trennte, abgeschraubt und weggebracht. Dies dürfte bedeuten, dass für die nächste Zeit erstmal keine weiteren Trafotransporte vorgesehen sind.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://historisches.eakj.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=19</id>
		<title>Hauptseite</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://historisches.eakj.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=19"/>
		<updated>2021-05-08T21:12:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus: Intro angepasst&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Vorbemerkung: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen schwerer Spam-Attacken in den letzten Monaten mussten wir das EAKJ-Wiki zu historischen Themen vorübergehend vom Netz nehmen und umziehen. Wie man hier sehen kann, sind die Texte nun wiederhergestellt. Wir bitten aber um Verständnis, dass noch viele Fotos fehlen. Diese werden in den kommenden Wochen wieder eingebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--------------------------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hauptseite ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist die Startseite des Bereichs &amp;quot;Historisches&amp;quot; beim Eisenbahn-Amateur-Klub Jülich e.V. (EAKJ).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von hier aus führen die u.g. Links zu verschiedenen abgegrenzten Unterthemen. Die Themen werden laufend ergänzt – es lohnt sich also, ab und zu hier vorbeizuschauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ungefährer zeitlicher Reihenfolge sortiert berichten wir hier über folgende Aspekte des Jülicher Eisenbahnverkehrs: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* GEPLANT: ZEITTAFEL für eilige Leser mit allen für den Eisenbahnverkehr im Jülicher Land bedeutsamen Ereignissen in Stichworten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1893: Die historische Topographische Karte 1:25.000 von Jülich (Blatt 5004) findet man hier: https://geogreif.uni-greifswald.de/geogreif-content/upload/mtbl/5004Juelich1893Kopie.jpg - Es fehlen noch die Jülicher Kreisbahn, die Bahnstrecke nach Linnich, das Ausbesserungswerk und das gesamte Nordviertel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1906: Einen [[Gleisplan Jülich 1906|Gleisplan vom Nordteil des Jülicher Bahnhofs]] findet man im Stadtarchiv Jülich (Bestand III Bau), dort erkennt man u.a. die alte &amp;quot;klassische&amp;quot; Bahnsteiganordnung, die 1934-35 durch den großen Mittelbahnsteig mit 4 Gleisen ersetzt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1911: Einen zeitgenössischen [[Gleisplan des Bahnhofs Jülich von 1911|Gleisplan des Bahnhofs Jülich]] kann man sich auf den Seiten des Landesarchivs NRW kostenlos herunterladen. Hier ist beschrieben, wie das geht. Auf dem Bahnhofs-Plan sieht man den Zustand vor und (in rot) nach Errichtung des Bw Jülich! Und man sieht, dass die Strecke nach Aachen Nord (über Aldenhoven) bis 1911 genau dort entlang ging, wo dann Drehscheibe und Ringlokschuppen errichtet wurden. Außerdem erkennt man, dass vor 1911 die Römerstraße ebenerdig per Bahnübergang gekreuzt wurde und erst zeitgleich mit der neuen Strecke nach Linnich auch die Mönchengladbacher Strecke mit einer 300 m langen Rampe über die Römerstraße herübergeführt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1919: Auch einen zeitgenössischen [[Gleisplan des Bahnhofs Jülich von 1911|Gleisplan des Ausbesserungswerks (AW) Jülich]] incl. der Planung für den neuen Kreuzungsbahnhof Jülich-Süd kann man sich beim Landesarchiv NRW herunterladen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zur [[Bahnstrecke Ameln – Bedburg]]: Materialsammlung und Quellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ~1925 bis ~1965: GEPLANT: Leig-Züge (leichte Güterzüge) fuhren von Neuss über Jülich nach Aachen. Alte Fahrpläne und Zugbildungspläne finden wir hier. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1951/52: GEPLANT: Zwei interessante Karten sehen wir hier: Streckenbelastung Personen- vs. Güterverkehr am Stichtag ???. März 1951 für das linksheinische Gebiet der BD Köln sowie die im Jahre 1952 vorhandenen Bauformen des Oberbaus – woraus man ablesen kann, wie &amp;quot;wichtig&amp;quot; bzw. &amp;quot;vernachlässigt&amp;quot; die jeweilige Strecke war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1950er/60er Jahre: Fotos von [[Dampfloks in Jülich im Regelbetrieb]] sind selten. Hier sind Links gesammelt zu Seiten, wo man welche findet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1955/56 und 1962: GEPLANT: Links zu Luftbildern des Landesarchivs NRW, auf denen man u.a. den Bf Jülich mit seinem Dampf-Bw und das AW sieht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1968/69: [[Otto Straznicky]] kauft die Dampflok &amp;quot;I B&amp;quot; der Jülicher Kreisbahn und bringt sie zu sich nach Erftstadt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1968 bis 2001: GEPLANT: Im Güterverkehr ersetzt das neue &amp;quot;Knotenpunktsystem&amp;quot; die bisherigen Nahgüterzüge auf allen Strecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1969 bis ~1974: Ein schwerer [[Erzzug Neuss - Weisweiler]] fuhr in diesen Jahren über Jülich, bespannt mit Dampflok BR 050. Gut zu erkennen war er an seinen charakteristischen &amp;quot;halb-hohen&amp;quot; vierachsigen Selbstentlade-Großraumwagen. Hier erfahren wir ein wenig über diesen &amp;quot;Starzug&amp;quot; des Jülicher Güterverkehrs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1968 bis ~1975: GEPLANT: Güterwagen werden an Akkutriebwagen angehängt – die letzte Güter-Nabelschnur von Jülich nach Mönchengladbach &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1977 bis 2017: IN ARBEIT: Krauthausen ist schon seit Jahrzehnten Ziel von [[Trafo-Schwertransporte nach Krauthausen|Trafo-Schwertransporten]]. Hier erfahren wir Genaueres dazu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1979 erbaute die damalige [[Kernforschungsanlage Jülich]] (KFA) einen eigenen Gleisanschluss (seit 1990 FZJ = Forschungszentrum Jülich). 40 Jahre danach lassen wir diese vier Jahrzehnte Revue passieren und geben einen Ausblick auf aktuelle Ideen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1979: GEPLANT: Sonderzug nach Rom – der Romchor Düren-Jülich e.V. fuhr mit über 500 Personen in den Herbstferien (Oktober) mit einem langen Sonderzug von Jülich nach Rom. Zwischenstationen gab es in Assisi, Einsiedeln, Luzern, ... (???). Hier finden wir die Zeitungsberichte zur Fahrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2009: GEPLANT: Der sog. Wissenschaftszug (&amp;quot;Science Express&amp;quot;) machte im Juni auch in Jülich Station. Bilder hierzu kommen demnächst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2010, 2018, 2020, 2021: [[Leerwagen-Abstellbahnhof|Massen leerer Güterwagen in Jülich]]: 2010 waren es Autotransportwagen, die lange in und um Jülich abgestellt waren, ab 2018 sah man leere Zuckertransport-Wagen am Gleisanschluss der Zuckerfabrik Jülich. Hier ist dokumentiert, was wann wo stand und wo man Videos von der Zuführung der Leerwagen sehen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* HEUTE: Eine schöne Landkarte, in der man sowohl in Betrieb befindliche wie auch ehemalige Bahnstrecken der Region sehen kann (incl. aller Haltepunkte und Kilometrierungen), findet man hier, man muss nur bis Jülich scrollen und zoomen: http://nrwbahnarchiv.bplaced.net/karte/index.html &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(wird fortgesetzt...)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://historisches.eakj.de/index.php?title=Datei:2010-07-04_15-04-56_G10_Feuerwehr-Rangier-Zweiwege-Unimog_FZ-Juelich_TdoT-FW-Inden-Altdorf_AoJ.JPG&amp;diff=18</id>
		<title>Datei:2010-07-04 15-04-56 G10 Feuerwehr-Rangier-Zweiwege-Unimog FZ-Juelich TdoT-FW-Inden-Altdorf AoJ.JPG</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://historisches.eakj.de/index.php?title=Datei:2010-07-04_15-04-56_G10_Feuerwehr-Rangier-Zweiwege-Unimog_FZ-Juelich_TdoT-FW-Inden-Altdorf_AoJ.JPG&amp;diff=18"/>
		<updated>2021-05-08T20:34:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus: Zwei-Wege-Unimog des Forschungszentrums Jülich auf dem Sommerfest der Feuerwehr Inden-Altdorf am 4. Juli 2010&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Zwei-Wege-Unimog des Forschungszentrums Jülich auf dem Sommerfest der Feuerwehr Inden-Altdorf am 4. Juli 2010&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://historisches.eakj.de/index.php?title=Otto_Straznicky&amp;diff=17</id>
		<title>Otto Straznicky</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://historisches.eakj.de/index.php?title=Otto_Straznicky&amp;diff=17"/>
		<updated>2021-05-08T19:58:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus: Ersterstellung aus Backup (Datensatz 132)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Am 12. Oktober 1968 besuchte die bekannte Eisenbahn-Ikone Otto Straznicky (genannt Ostra, Näheres über ihn hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Otto_Straznicky) die Jülicher Kreisbahn (JKB). Dort sah er die außer Betrieb genommene Lok I B aus der Erstausstattung der JKB, verliebte sich sofort in diese kleine zweiachsige Maschine, und kaufte sie kurz darauf für 2.500 DM. (Der JKB-Experte Wolfgang Naß nennt in seinem Begleittext zur IHS-JKB-Sonderfahrt vom 29. Januar 1983 als Kaufdatum den 6. November 1968.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. Dezember 1969 brachte er die kleine Lok mittels Culemeyer-Transporter der DB in seinen 60 km entfernten Wohnort Erftstadt-Köttingen, stellte sie vor seinem Haus auf und nannte sie nach seiner Frau &amp;quot;ÄNNE&amp;quot;. Foto davon: https://www.flickr.com/photos/34148515@N03/4318723364/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Es hat wirklich über ein Jahr gedauert, bis er sie holen konnte. Ein Foto vom Mai 1969 aus der Sammlung Bernd Schwarz von Werner und Hansjörg Brutzer zeigt die Lok am Prellbock des Matzerath-Gleises im JKB-Bahnhof in mitleiderregendem Zustand: https://www.flickr.com/photos/42309484@N03/6375593795/ Außerdem wurde am 2.3.2016 im EAKJ-Archiv ein Artikel der &amp;quot;Jülicher Volkszeitung&amp;quot; vom 30.12.1969 entdeckt, der unter dem Titel &amp;quot;Jülicher Lok kommt ins Museum&amp;quot; vom Umzug der Lok &amp;quot;in diesen Tagen&amp;quot; und Ostras Plänen dazu berichtet.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Film-Ausschnitte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; dieser Überführungsfahrt finden wir in &amp;quot;Eisenbahn-Romantik&amp;quot; Folge 617 aus dem Jahr 2006 (Ostra war damals 84, er starb am 2. Advent 2017 mit 95 Jahren) von Minute 16:30 bis 18:00 - hier: https://www.youtube.com/watch?v=6V8sOqHDycM&amp;amp;t=989s (Titel: &amp;quot;Verrückt nach Dampf - Ostras Leben für die Eisenbahn&amp;quot;)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://historisches.eakj.de/index.php?title=Trafo-Schwertransporte_nach_Krauthausen&amp;diff=16</id>
		<title>Trafo-Schwertransporte nach Krauthausen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://historisches.eakj.de/index.php?title=Trafo-Schwertransporte_nach_Krauthausen&amp;diff=16"/>
		<updated>2021-05-08T19:53:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus: Ersterstellung aus Backup (Datensatz 138)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schon seit Eröffnung der Strecke Jülich – Düren gab es in Krauthausen einen Bahnhof, wo sich Züge begegnen konnten. Mitte der 1960er Jahre wurde der Bahnhof &amp;quot;rationalisiert&amp;quot;, sprich: Das Begegnungsgleis und die zugehörigen Ein-/Ausfahrsignale wurden abgebaut, die handbetätigte Bahnschranke über die Pierer Straße Richtung Hambach und Niederzier wurde durch eine automatische Blinklicht-Anlage ersetzt, und der örtliche Fahrdienstleiter und Fahrkartenverkäufer konnte eingespart werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gütergleis an der Kopfstein-gepflasterten Ladestraße indes blieb erhalten, von Düren aus verkehrte eine sogenannte Übergabefahrt, die einzelne Güterwagen nach Huchem-Stammeln und/oder Krauthausen brachte. (Zwischen Krauthausen und Jülich fuhren in den 1970er Jahren fahrplanmäßig keinerlei Güterzüge, Jülich und die umliegenden Orte wurden direkt von Stolberg aus &amp;quot;versorgt&amp;quot; – siehe Artikel &amp;quot;Knotenpunktsystem&amp;quot;.) Der Einzelwagen-Güterverkehr blieb in Krauthausen bis 1988 bestehen, letzter verbliebener Kunde war die nahegelegene Getränkegroßhandlung Gareis, die zuletzt etwa alle drei Wochen einen G-Wagen mit Bier aus Kulmbach zugestellt bekam. (Foto davon z.B. bei Wikipedia: [https://commons.wikimedia.org/wiki/File:1988-05-24_18-48-00_ist-m2_Di_N4424_N2Kl-8284-J-DN_G-v-Kulmbach_Krauthausen_wohl-212-069-9_oFWH600dpi.jpg Güterwagen und Personenzug 1988 in Krauthausen])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch für Krauthausen hatte man buchstäblich größere Pläne. Denn 1964 ging nur 3 km entfernt beim Weiler Berg die Umspannanlage Oberzier in Betrieb. Sie diente zunächst der Verbindung des sogenannten Westreviers (insb. Braunkohle-Kraftwerk Weisweiler) mit der großen Fernleitung Sechtem (bei Bonn) – Kelsterbach (bei Frankfurt), welche als erste deutsche Fern-Stromleitung schon in den 1920er Jahren als Teil der Strom-Austausch-Verbindung zwischen rheinischen Braunkohlekraftwerken und Schwarzwälder/alpiner Wasserkraft errichtet worden war. 1967 wurde die Hochspannungsleitung Oberzier – Maasbracht (Niederlande) sowie mehrere lokale Abzweige erbaut, so dass sich Oberzier zu einer Art Rangierbahnhof (oder Autobahnkreuz) im Stromverkehr gemausert hatte. Die Leitung Maasbracht – Oberzier – Kelsterbach gehörte und gehört bis heute zu den relativ wenigen Strecken, die mit der damals höchsten in Deutschland verwendeten Spannung von 380 kV (Kilovolt) betrieben wurden/werden. (Infos zur Umspannanlage Oberzier: https://de.wikipedia.org/wiki/Umspannanlage_Oberzier)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klar, dass so ein wichtiger Knoten beim Bau und auch im laufenden Betrieb ab und zu schwere Spezialgeräte, insbesondere Großtransformatoren benötigt. Klar auch, dass diese Kolosse bis heute im wesentlichen mit der Eisenbahn transportiert werden. Die Annahme liegt daher nahe, dass schon beim Umbau des Bf Krauthausen Mitte der 1960er das frühere Ladestraßen-Gleis mit Rillenschienen versehen und zum Umladen von Trafos von der Schiene auf die Straße ertüchtigt wurde. Beweise dazu liegen allerdings momentan noch nicht vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Beleg für einen Trafotransport nach Krauthausen findet sich im Buch &amp;quot;Jülich, die alte Eisenbahnerstadt&amp;quot; des EAKJ. Dort wird von einem Trafo berichtet, der 1978 von Neuss (???) über Mönchengladbach – Hochneukirch – Jülich nach Krauthausen gebracht wurde. Im Archiv des EAKJ finden sich die Original-Farbfotos dazu, die wir hier in Kürze einstellen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2 FOTOS BF JÜLICH)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Transport dürfte mit einer Erweiterung der Umspannanlage zu tun haben, welche fällig wurde, als im Oktober 1978 in unmittelbarer Nachbarschaft der erste Schaufelradbagger des neuen Tagebaus Hambach in Betrieb ging. Der Tagebau umfasste von Beginn an diverse Bandstraßen (kilometerlange Förderbänder), über die Kohle bzw. Abraum transportiert wird, und ab 1983 auch gewaltige Anlagen zur Kohleverladung in die neu gebaute Hambachbahn. All dies dient zwar der Stromerzeugung, braucht aber natürlich auch selbst Strom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Trafo-Transporte sind belegt für 1991 und 1994:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(FOTOS MIT ETA 17.12.1991 UND DKB-VT 20.9.1994)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach fehlen über eine längere Zeit Belege für Trafotransporte, was nicht heißen muss, dass es keine gab. Jedenfalls ging es spätestens ab 2015 wieder sehr lebhaft zu – mit teilweise mehreren Transporten pro Jahr. Hintergrund war hier wohl zunächst der Austausch der in die Jahre gekommenen Trafos der Erbauungszeit, später aber auch die neue Gleichstrom-Trasse nach Lixhe bei Lüttich in Belgien. Denn im europäischen Höchstspannungsnetz gab es bislang keine Direktverbindung zwischen Deutschland und Belgien, und mit der neuen Leitung beschritt man dann auch direkt neues Terrain, nämlich Erdkabel mit 320 kV Gleichspannung statt der bislang üblichen Freileitungen über hohe Masten mit 380 kV Wechselspannung. Hierzu benötigte man gleich mehrere Großtrafos, die alle im Sommer 2019 über die Schiene nach Krauthausen gebracht wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 2017 wurde das Umladegleis in Krauthausen von Grund auf saniert, so dass man fast von einem Neubau sprechen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(FOTOS: 2.+3.+12. Juli: RX-Bagger + Schild &amp;quot;Durchgang gesperrt ab 12. Juni&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(FOTOS 2015-2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einmal indes kam es bei den Transporten zu einem Malheur: Einen der wenigen Engpässe im flachen Ackerland zwischen Düren und Krauthausen stellt die Brücke am Heerweg beim &amp;quot;Real&amp;quot; in Düren dar. Hier müssen die Trafos (je nach Größe) vorm Passieren der Unterführung etwas abgesenkt werden. Offenbar hat man sich dabei am (???). Oktober 2017 im Dunkeln der Nacht irgendwie vertan, jedenfalls schrammte der Trafo von unten ordentlich gegen die Balken der Heerweg-Brücke und nahm etliche Holzsplitter mit, die man später bei Tageslicht in Krauthausen noch gut an der Oberseite des Trafos sehen konnte. Die Bahnstrecke war ca. 2 Tage gesperrt, das THW sicherte die Brücke vorläufig, doch Sachverständige urteilten dann, dass die Sicherheit der Brücke nicht mehr gewährleistet werden könne, so dass sie letztlich abgerissen und durch eine provisorische Konstruktion ersetzt wurde. Diese wiederum wurde im Spätsommer 2019 abgebaut, um Platz zu machen für den Bau der neuen östlichen Umgehungsstraße von Düren, die an dieser Stelle in die B 56 (Düren – Jülich) einmündet. (Im selben Atemzug verschwanden übrigens auch die beiden Brückenköpfe der 1970 stillgelegten Güter-Ringbahn der Dürener Kreisbahn rund um Düren.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(FOTOS+JN MALHEUR und BRÜCKE)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend ein Video, das den Transport zwischen Düren, Huchem-Stammeln und Krauthausen in der Nacht von Pfingstmontag 2019 auf den folgenden Dienstag (10./11. Juni) zeigt:&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=V94KPHy7DUE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Beschreibung des Videos (unter &amp;quot;MEHR ANSEHEN&amp;quot;) sind zahlreiche weitere Infos und Links zu den Trafotransporten nach Niederzier-Krauthausen zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktueller Stand: Zwischen dem 9. und 14. August 2020 wurde der rot-weiße Bretterzaun, der monatelang den Entladebereich vom Streckengleis trennte, abgeschraubt und weggebracht. Dies dürfte bedeuten, dass für die nächste Zeit erstmal keine weiteren Trafotransporte vorgesehen sind.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://historisches.eakj.de/index.php?title=Kernforschungsanlage_J%C3%BClich&amp;diff=15</id>
		<title>Kernforschungsanlage Jülich</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://historisches.eakj.de/index.php?title=Kernforschungsanlage_J%C3%BClich&amp;diff=15"/>
		<updated>2021-05-08T19:50:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus: Ersterstellung aus Backup (Datensatz 139)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Vorgeschichte und Eröffnung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1979-08-xx N0912 29Jul-1Sep KFA-Gla neue-Weiche-Streckengleis SamsScan.JPG|200px|thumb|right|Neue Anschlussweiche im Streckengleis (rechts hinten das ehem. AW), ~August 1979]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1979-08 29Jul-1Sep KFA-Gla Schotterwagen SamsScan.JPG|200px|thumb|right|Schotterwagen auf dem neu gebauten Gleis zur KFA Jülich, ~August 1979]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernforschungsanlage Jülich (KFA) wurde 1956 gegründet. Einige ihrer ersten Gebäude erhielt sie ab 1960 in dem gerade in Schließung befindlichen Bundesbahn-Ausbesserungswerk (AW bzw. BAW) Jülich-Süd. Das AW wurde bis 1964 aufgelöst, das Gelände ging zu je etwa einem Drittel an die Bundeswehr (große Hallen) und an die KFA (kleinere Gebäude) über; das letzte Drittel (Gleisharfe) wurde Naturschutzgebiet und bildet heute einen ausgedehnten Birkenwald. Die KFA benötigte jedoch weit mehr Platz und erhielt mitten im nahe gelegenen Wald große zusätzliche Flächen, auf denen im Laufe der 1960er-Jahre eine große Zahl von Forschungsinstituten entstand, die eng mit den umliegenden Universitäten kooperierten und dies auch heute noch tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigentliche Aufbauphase der KFA war Ende der 1960er-Jahre beendet, doch eins fehlte noch: ein Gleisanschluss für die mitten im Wald gelegenen Einrichtungen. Anfangs wurden Teile des Frachtaufkommens der KFA über „von-Haus-zu-Haus“-Kleincontainer der Bundesbahn abgewickelt¹ (sog. pa-Behälter, ein Waggon hierfür war eigens im Bf Jülich stationiert), doch ging man alsbald an die Planung eines Gleisanschlusses.² Die Entwurfsplanung wurde Anfang 1977 abgeschlossen,³ die Bundesbahn stimmte grundsätzlich zu, und im Frühjahr 1979 konnten Fahrgäste der Personenzüge Jülich - Düren sodann Bauarbeiten mitten auf dem Acker neben der Strecke bemerken. Im Sommer 1979 wurden die Gleise zwischen der KFA und dem damals noch „Jülich-Süd“ genannten DB-Haltepunkt verlegt (heute Rurtalbahn-Hp „Forschungszentrum“), und am 14. September 1979 wurde der neue Gleisanschluss feierlich eröffnet. Der EAKJ hatte die Ehre, mit seiner frisch erworbenen Dampflok 50 1724 dabei sein zu dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dampflok war damals noch rollfähig, konnte aber nicht mehr aus eigener Kraft fahren. Daher wurde sie von einer roten Diesellok geschoben, genau wie bei der Erstüberführung der Dampflok von Düren nach Jülich am 25. November 1978. (Video davon: https://www.youtube.com/watch?v=m1TvYs1M6qk .) Zwischen Dampf- und Diesellok befand sich bei der KFA-Einweihung ein blauer 1.-Klasse-Wagen (bei der Überführung aus Düren waren es zwei), und irgendwie hat man es geschafft, etwas Qualm zu erzeugen. Treibende Kraft war indes Lok 211 049-2 (bei der Überführung schob 211 100-3).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; caption=&amp;quot;Einweihungsfahrt der EAKJ-Dampflok 50 1724 auf dem neuen Gleisanschluss der KFA Jülich am 14. September 1979&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1979-09-14 Einweihungsfahrt-KFA-Gla 50-1724-Tender-m-Schmuck Dieter-Schwarz eakj-de.jpg|Foto: Dieter Schwarz / EAKJ-Webseiten&lt;br /&gt;
Datei:1979-09-14 Fr KFA-Eroeffnungsfahrt 50-1724 Am 211-049-2r aus-EAKJ-1986-Buch-S118 DeScr300dpi.jpg|Foto aus dem Buch &amp;quot;Jülich, die alte Eisenbahnerstadt&amp;quot; des EAKJ (2. Auflage 1986, S. 118)&lt;br /&gt;
Datei:1979-09-14 Einweihungsfahrt-KFA-Gla 50-1724-dampft Dieter-Schwarz eakj-de.jpg|Foto: Dieter Schwarz / EAKJ-Webseiten&lt;br /&gt;
Datei:1979-09-14 Fr KFA-Eroeffnungsfahrt 50-1724 Am 211-049-2r aus-EAKJ-1986-Buch-S118 DeScr300dpiKp22.jpg|Foto aus dem Buch &amp;quot;Jülich, die alte Eisenbahnerstadt&amp;quot; des EAKJ (2. Auflage 1986, S. 118)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Betrieb und Nutzung im Güterverkehr ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1986-06-25 Mi N13502A KFA-Bedienung 211-270-4 v-S-8-140 FWH300dpi.jpg|200px|thumb|right|Bedienung des Anschlusses durch DB 211 270-4 im Juni 1986]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2001-06-05 Di N18918 DKB-Bedienung-FZJ-m-6-Ct-Wg oFWH600dpi.jpg|200px|thumb|right|Bedienung des Anschlusses durch Rurtalbahn-Lok im Juni 2001]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Rangieren innerhalb ihres Geländes übernahm die KFA eine alte Köf (Kleinlok mit Ölfeuerung) mit der Nummer 322 101-7 (Baujahr 1934!) von der Bundesbahn, welche die Lok zum Jahresende 1979 im Bw Düren ausgemustert hatte. 1990 wurde die KFA wegen ihrer inzwischen veränderten Forschungsschwerpunkte in Forschungszentrum Jülich (FZJ) umbenannt, die Köf erhielt die Bezeichnung FZJ-84. Einige sehr gute Fotos dieser Lok aus den Jahren 1979, 1992, 2001, 2005 und 2009 sowie nähere Angaben sind hier zu finden: https://www.deutsche-kleinloks.de/index.php?nav=1400052&amp;amp;id=475&amp;amp;action=portrait&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon die Zeitungsberichte zur Eröffnung des Anschlusses lasen sich so, dass zwar bisweilen Spezialtransporte, insgesamt aber keine überwältigenden Transportmengen zu erwarten sind. Und in der Tat konnten aufmerksame Spaziergänger oft beobachten, dass die Schienen von Monat zu Monat mehr Rost ansetzten, die Spurrillen im Bahnübergang der Daubenrather Straße zunehmend verschlammten und die Gleise zuzuwuchern begannen. Gelegentlich sah man dann aber eben auch, dass der Schlamm von Eisenbahnrädern wieder aus den Rillen herausgedrückt worden war. Selten. Das typische Bild sah eher so aus, wie es Matthias Buchmeier mit seinen vier Fotos vom 12. September 2006 in Flickr zeigt: https://www.flickr.com/photos/matthias-buchmeier/241528996/ (ggf. vor- und zurückklicken).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wikipedia finden wir dazu folgende Aussage und sogar je ein Foto aus DB- und DKB-Zeiten: „Bei Streckenkilometer 3,4 zweigt das Anschlussgleis zum Forschungszentrum Jülich ab. Es verläuft in engem Bogen, bis es rechtwinklig zum Streckengleis in den das Forschungszentrum umgebenden Wald hineinführt. Dieser Anschluss wird seit seiner Erbauung 1979 bis heute nur selten genutzt. Er dient fast ausschließlich dem Güterverkehr, allerdings gelangten neben dem Einweihungs-Sonderzug auch 1994, 2005 und 2015 Sonderfahrten mit Reisenden bis vor das Werkstor.“ (https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_J%C3%BClich%E2%80%93D%C3%BCren#Haltepunkt_Forschungszentrum)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei Stefan von der Ruhren finden wir entsprechende Angaben: „Daneben wird sehr selten (ca. 2-3 mal pro Jahr) der Gleisanschluss der Forschungszentrum Jülich GmbH (ehemals KFA = Kernforschungsanlage, Anschluß südlich der Haltestelle Jülich-Forschungszentrum) bedient.“ (https://www.aachenbahn.de/seiten/kbs483.php)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedienungen sind durch Sichtungen von EAKJ-Mitgliedern derzeit belegt für: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
- 1986 (25. Juni):      mit DB 211 270-4 in rot&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
- 1986 (3. August):     G-Wagen im Anschluss gesichtet&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
- 1986 (28. September): leerer K-Wagen im Anschluss gesichtet&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
- 1988 (26. September): Entladung im Anschluss&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
- 1989 (21. September): mit DB 212 in blau/beige&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
- 2001 (5. Juni):       mit DKB-Vierachser in blau&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
- 2002 (16. Juli):      wohl mit DKB-Vierachser in blau&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
- 2006 (13. Oktober):   mit RTB-V 35 ex JKB&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
- 2007 (19. Oktober):   mit DB 294 725-7 und RTB-Köf &amp;quot;Daisy&amp;quot;&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
- 2008 (7. Juli):       mit DB 294 725-7, RTB-Köf &amp;quot;Daisy&amp;quot; danach im Werksgelände&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
- 2013 (8. Oktober):    mit DB 294 725-7 &lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
- 2014 (4. November):   mit DB 294 807-3&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
- 2016 (18. Februar):   mit DB 294 807-3&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
- 2016 (3. März):       mit DB 294 807-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; caption=&amp;quot;Bedienung des Gleisanschlusses FZJ am 8. Oktober 2013 mit DB-Lok 294 725-7&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2013-10-08 10-28-38 G10 6753 Waldeinfahrt.JPG|Am FZJ-Wald&lt;br /&gt;
Datei:2013-10-08 11-24-24 G10 6787 FZJ-Gartenbahn-auf-Gras-BUe-vor-Bw-AW Qualm-v-ZuckerFabr.JPG|Vor ehem. AW und Zuckerfabrik-Qualm&lt;br /&gt;
Datei:2013-10-08 12-07-50 G10 6805 Warten-auf-RegioSprinter-DN-Linnich.JPG|Warten auf RegioSprinter Düren - Linnich&lt;br /&gt;
Datei:2013-10-08 12-22-36 G10 6823 DB-u-RTB Krauthausen 1Grd.JPG|Begegnung mit Kohlezug in Krauthausen&lt;br /&gt;
Datei:2013-10-08 12-22-20 G10 6820 DB-Schenker-u-Rurtalbahn Krauthausen.JPG|Rurtalbahn-Kohlezug zur Zuckerfabrik Jülich&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. Juli 2020 wurde die Lichtzeichenanlage am Bahnübergang neben dem Werkstor samt Andreaskreuzen durch die Signalbaufirma Scheidt &amp;amp; Bachmann gegen eine neue ausgetauscht. Das Gleis war zu diesem Zeitpunkt kniehoch mit Gras bestanden. Am 8. August war festzustellen, dass die neue Anlage noch mit Abdeckungen &amp;quot;ungültig gemacht&amp;quot; war, das Gras hingegen war kurz zuvor gemäht worden, was darauf hindeutet, dass das Gleis zumindest nicht verkommen soll. Am 13. August war schließlich auch die Ampelanlage von ihren Abdeckungen befreit und anscheinend funktionsbereit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonderfahrten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den seltenen Güter-Fahrten gab es jedoch bisweilen auch „Highlights“. Ein solches waren sicherlich die Personal-Schulungs-Fahrten mit der KFA-eigenen Köf am 26. September 1989, also ziemlich genau 10 Jahre nach der Inbetriebnahme. Wegen der Feldweg-Bahnübergänge sind entlang des Gleises Pfeiftafeln aufgestellt, und so war dann an jenem Tage recht oft die weit reichende Pfeife der kleinen Lok in der ganzen Umgebung zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem gab es mehrere Sonderfahrten für (z.T. geladene) Personen von Jülich bzw. Düren bis zum Werkstor im Wald, die mit jeweils maximal 15 Jahren Abstand erfolgten. Belegt sind mindestens folgende Fahrten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   - 1979 (14. September): EAKJ/DB mit 211+Am+050 (vmtl. nur geladene Gäste)&lt;br /&gt;
   - 1994 (24. Oktober):   DKB mit Solo-VT 798 (Exkursion nur für Kreistagsmitglieder)&lt;br /&gt;
   - 2005 (10. Dezember):  DGEG mit 3-teiligem MAN-VT der RSE (öffentlich)&lt;br /&gt;
   - 2015 (30. Mai):       DGEG mit T 1 (ex JKB) der RTB (öffentlich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Näheres zur DGEG-Fahrt von 2005 („Von der Börde in die Eifel“) findet man hier:&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt; Fahrtbeschreibung: https://dgeg.de/Kalender.php?action=showDetail&amp;amp;id=672&amp;amp;layout_id=0&amp;amp;orig_url_enc=%2Fsite.php%3Fsite_id%3D91&amp;amp;orig_site_id=91)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Näheres zur DGEG-Fahrt von 2015 („Mit dem Talbot über die Rurtalbahn“) findet man hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt; Fahrtbeschreibung: https://dgeg.de/Kalender.php?action=showDetail&amp;amp;id=1931&amp;amp;layout_id=0&amp;amp;orig_url_enc=%2Fsite.php%3Fsite_id%3D91&amp;amp;orig_site_id=91&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt; Fotos von Franz-Josef „locotracteur“ bei Eifelbahn.de (Anschluss FZJ ab Bild Nr. 9): https://www.eifelbahnforum.de/viewtopic.php?f=42&amp;amp;t=5272&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt; Fotos von Stefan Danners auf Roland Kellers Seiten (Anschluss FZJ ab Bild Nr. 4): https://www.eisenbahn-stolberg.de/fototagebuch-2015/fototagebuch-52015/&lt;br /&gt;
&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; caption=&amp;quot;Sonderfahrten zum Werkstor&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1989-09-26 14-10-00 Di N4934 Juelich-Sued Abzw-KFA Nt8275-DN-J Schulungsfahrt-FZJ-Koef 322-101-7 oFWH600dpi.jpg|Nt 8275 Düren - Jülich begegnet KFA-Schulungsfahrt (1989)&lt;br /&gt;
Datei:1994-10-24 D10-94-Nr15 DKB-Sonderfahrt Gla-KFA oFWH600dpi.jpg|DKB-Sonderfahrt 1994 und regulärer Zug Jülich - Düren&lt;br /&gt;
Datei:1994-10-24 D10-94-Nr11 DKB-Sonderfahrt Gla-KFA oFWH600dpi.jpg|DKB-Sonderfahrt 1994 am Werkstor&lt;br /&gt;
Datei:2005-12-10 12-20-00 ca Sa N30725 RF-im-Gla-KFA-FZJ Lin-DN-DKB81992 evtl-Hp30 AoJ.jpg|DGEG-Sonderfahrt 2005 am Tor&lt;br /&gt;
Datei:2015-05-30 11-46-45 exif-11-55-45 Nr1059 T1-am-FZJ-Tor-Juelich.jpg|DGEG-Sonderfahrt 2015 am Tor (Foto: Franz-Josef Dovern)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrzeugeinsatz bis heute ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1998-11-21 14-10-00 Sa N12710 KFA-FZJ-84 322-101-7 Dueren SamsScan.JPG|200px|thumb|right|FZJ-Köf in Düren am Samstag, 21. November 1998]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2010-07-04 15-04-56 G10 Feuerwehr-Rangier-Zweiwege-Unimog FZ-Juelich TdoT-FW-Inden-Altdorf AoJ.JPG|200px|thumb|right|Zwei-Wege-Unimog des FZJ in Inden-Altdorf, 4. Juli 2010]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die FZJ-eigene Köf wurde 1998 im Bahnhof Düren gesichtet, offenbar auf dem Weg von/zu einer Untersuchung oder Reparatur. Wahrscheinlich kam sie kurz danach wieder ins Forschungszentrum, jedenfalls war sie spätestens beim Tag der offenen Tür am 5. September 1999 wieder im Werksgelände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuletzt wurde sie am 30. Oktober 2004 im Werksgelände gesehen. Innerhalb der folgenden Monate wurde sie ins Rurtalbahn-Depot nach Düren-Distelrath gebracht, wo sie am 17. März 2005 gesichtet wurde. Bei einer Führung durch die Distelrather Werkstatt am 19. Oktober 2008 wurde sie auf der Untersuchungsgrube angetroffen. Der FZJ-Schriftzug war durch ein Rurtalbahn-Etikett überklebt worden, am Führerstand war vermerkt: Abnahme 21.12.2007. Bald darauf wurde die Lok allerdings verschrottet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie fortan innerhalb des FZJ rangiert wurde, ist derzeit nicht belegt. Jedoch wurde im Jahr 2006 die ex-JKB-Lok V 35 der Rurtalbahn fotografiert, wie sie Wagen aus dem Anschluss zog: https://www.vonderruhren.de/aachenbahn/seiten/bild.php?bild=jusued2&amp;amp;alt=x Auch die Rurtalbahn-Kleinlok wurde in jenen Jahren im Anschluss gesichtet (ex DB 333 020-6, dann DKB 6.303.1, heute RTB V 33 „Daisy“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2010 konnte man auf dem Sommerfest der Feuerwehr Inden-Altdorf den dort ausgestellten neuen (BJ 2009) Zwei-Wege-Unimog des FZJ besichtigen. Spätestens 2013 wurde dieses Fahrzeug auch auf dem FZJ-Gleisanschluss im Einsatz angetroffen. Das Fahrzeug selbst hat sein Eigentümer hier porträtiert: https://www.fz-juelich.de/gs/DE/UeberUns/Organisation/S-F/Fahrzeuge%20und%20Sonderger%C3%A4te/R%C3%BCstwagen-Schiene/R%C3%BCstwagen-Schiene_node.html &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausblick (Stand: 14. September 2019) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während im Güterverkehr kaum Änderungen zu erwarten sind, gelangen in unregelmäßigen Abständen immer wieder Ideen in die öffentliche Diskussion, den Gleisanschluss auch für regulären Personenverkehr von Düren, Linnich und Jülich (insb. Nordviertel) zu nutzen. Da die Strecke Linnich - Düren eingleisig ist und nur eine beschränkte Streckenkapazität hat, werden Flügelzug-Konzepte vorgeschlagen, bei denen an einen einteiligen Triebwagen Düren - Linnich ein weiterer Triebwagen Düren - FZJ angekuppelt wird, analog aus Richtung Linnich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu wären allerdings Fahrzeuge mit automatischer Kupplung erforderlich sowie einige Erweiterungen an der Infrastruktur (Weichenantriebe, Schutzsignale/Stellwerkstechnik), denen eine nennenswerte Nutzung nur an wenigen Stunden des Tages gegenübersteht. Derzeit verfügen nur die neuen LINT-Triebwagen der Rurtalbahn über eine automatische Kupplung, doch sind diese Fahrzeuge so lang, dass bereits ein einziges von ihnen die auf den meisten Dörfern üblichen nur ca. 50 Meter langen Bahnsteige komplett in Anspruch nimmt. Die deutlich kürzeren RegioShuttles hingegen müssen aufwändig manuell ge- und entkuppelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinzu kommt, dass das Anschlussgleis schon kurz hinter dem Werkszaun endet und von dort innerhalb des FZJ-Geländes zum Teil noch längere Wege zu Fuß, mit dem Fahrrad/Roller oder per Bus zurückzulegen wären. Gegenüber einem Umsteigen von der Bahn in den Zubringerbus am heutigen Bahn-Haltepunkt „Forschungszentrum“ ist eine Direktverbindung zum Werkszaun freilich frei vom Risiko eines Anschlussverlustes und somit für die Fahrgäste trotz etwaiger Fußwege grundsätzlich attraktiver. Eine Realisierung ist indes wegen der erforderlichen Umrüstungen und der gerade zur Berufsverkehrszeit knappen Fahrzeuge allenfalls auf lange Sicht zu erwarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Völlig anders sieht die Sache indes aus, wenn es gelingt, in das Streckengleis Jülich - Düren eine Schleife einzubauen, die möglichst nah am FZJ-Gelände vorbeiführt. Dies erfordert zwar hohe Investitionen in die Infrastruktur (ca. 2 km neues Gleis sowie neuer Bahnsteig am FZJ), erspart aber sämtliche Abhängigkeiten aus dem komplizierten und verspätungsanfälligen Flügelzug-Konzept und lässt sich dauerhaft ohne betrieblichen und personellen Mehraufwand umsetzen: Jeder Zug zwischen Jülich und Düren fährt sozusagen automatisch direkt am FZJ vorbei. Erste Überlegungen dazu wurden im August 2019 in der Presse diskutiert, nachdem schon im Februar 2019 bekannt wurde, dass einerseits das Rheinische Braunkohlenrevier wahrscheinlich erhebliche Bundesmittel für seine anstehende Umstrukturierung erhält und andererseits das FZJ die Errichtung eines internationalen Kongresszentrums in seiner unmittelbaren Nachbarschaft anstrebt. Zeitungsberichte hierzu siehe:&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt; JN vom 20./21. Februar 2019: https://www.aachener-zeitung.de/lokales/juelich/marquardt-will-internationale-fachtagungen-nach-juelich-holen_aid-36899119, Zitat daraus vom FZJ-Vorstandsvorsitzendem Prof. Wolfgang Marquardt: &amp;lt;i&amp;gt;Wichtig sei, dass das Kongresszentrum eine unmittelbare Bahnanbindung habe. (...) Zum anderen müsse das vorhandene Schienennetz verbessert werden. „Wir erlangen keine internationale Bedeutung, die für das Zentrum wichtig ist, wenn man nicht von den nächstgelegenen Flughäfen über die Schiene bis vor die Türe fahren kann.“ Das ist aktuell weder aus Richtung Köln, noch aus Richtung Düsseldorf möglich. Beide Voraussetzungen müssen gegeben sein. „Entweder ganz oder gar nicht. Das sieht auch die Politik so“, sagte Marquardt, der so verdeutlicht, dass es nicht nur im Forschungszentrum den Wunsch nach einem Kongresszentrum gibt.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt; JN vom 5./6. August 2019: https://www.aachener-zeitung.de/lokales/juelich/neues-gleis-fuer-das-forschungszentrum_aid-44788715, Zitat daraus: &amp;lt;i&amp;gt;Die Rede ist von einem neuen Rurtalbahngleis bis vor die Tore des Forschungszentrums. Der bisherige Haltepunkt liegt nicht wirklich ideal für die rund 6.500 Beschäftigten der Einrichtung und in den angrenzenden Unternehmen. „Es besteht ein grundsätzlich sehr hohes Verkehrsbedürfnis und Fahrgastpotenzial, das jedoch aufgrund des großen Abstandes des vorhandenen Haltepunktes der Rurtalbahn nicht ausgeschöpft wird“, heißt es in einer Vorlage der Kreisverwaltung, die dem Ausschuss für Kreis- und Regionalentwicklung vorgelegt worden ist. Weil das Forschungszentrum sich gleichzeitig baulich in Richtung Südwesten – und damit der Bahnanlagen – erweitern will und zudem ein öffentlich zugängliches Transfer- und Konferenzzentrum geplant sei, will die Rurtalbahn näher an das FZJ rücken, erfuhren die Ausschussmitglieder. In einer Neubauschleife soll das Gleis nach Nordosten verlängert werden, um unmittelbar am Konferenzzentrum einen neuen Haltepunkt zu errichten. Auf diese Fläche soll auch die Einlasskontrolle der großen Wissenschaftseinrichtung verlegt werden. Der Fahrweg der Bahn würde dadurch einen Kilometer länger, was die Fahrzeit um rund eineinhalb Minuten erhöht. Das sei „durch Optimierungsmaßnahmen im Bestandsnetz der Rurtalbahn“ zu kompensieren.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
¹ Jahresbericht 1968 der KFA Jülich, S. 28f. (veröffentlicht wahrscheinlich 1969): Kurze Beschreibung des aktuellen Transportverfahrens (mit Foto!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
² Jahresbericht 1976/77 der KFA Jülich, S. 142 (veröffentlicht 1977): Ein Gleisanschluss ist geplant&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
³ Jahresbericht 1977/78 der KFA Jülich, S. 160 (veröffentlicht 1978): Entwurfsplanung wurde Anfang 1977 abgeschlossen, Bundesbahn hat inzwischen zugestimmt, Grundstücke wurden erworben, nach Planfeststellungsverfahren wird für 1978 mit Baugenehmigung gerechnet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rückblick ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend ein Zeitungsartikel aus den „Jülicher Nachrichten“ vom 12. Juli 1979, Quelle: Zeitungsverlag Aachen, mit herzlichem Dank an die freundlichen Mitarbeiter im Archiv!&lt;br /&gt;
[[Datei:2015-12-21 15-34-41 RX100 9484 JN 1979-07-12 KFA-am-Europa-Schienennetz A Hp30Fm100Sfp100.JPG|left]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://historisches.eakj.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=14</id>
		<title>Hauptseite</title>
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		<updated>2021-05-08T19:42:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus: Korrektur FNZ nach Vergleich mit Datensatz 148&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Achtung: ==&lt;br /&gt;
Nach den Spam-Attacken der letzten Monate ist dies nun ein erster Versuch, das Wiki zu historischen Themen wieder aufzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir bitten daher um Verständnis, dass noch längst nicht alle Links funktionieren!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--------------------------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Page 147)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist die Startseite des Bereichs &amp;quot;Historisches&amp;quot; beim Eisenbahn-Amateur-Klub Jülich e.V. (EAKJ).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von hier aus führen die u.g. Links zu verschiedenen abgegrenzten Unterthemen. Die Themen werden laufend ergänzt – es lohnt sich also, ab und zu hier vorbeizuschauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ungefährer zeitlicher Reihenfolge sortiert berichten wir hier über folgende Aspekte des Jülicher Eisenbahnverkehrs: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* GEPLANT: ZEITTAFEL für eilige Leser mit allen für den Eisenbahnverkehr im Jülicher Land bedeutsamen Ereignissen in Stichworten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1893: Die historische Topographische Karte 1:25.000 von Jülich (Blatt 5004) findet man hier: https://geogreif.uni-greifswald.de/geogreif-content/upload/mtbl/5004Juelich1893Kopie.jpg - Es fehlen noch die Jülicher Kreisbahn, die Bahnstrecke nach Linnich, das Ausbesserungswerk und das gesamte Nordviertel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1906: Einen [[Gleisplan Jülich 1906|Gleisplan vom Nordteil des Jülicher Bahnhofs]] findet man im Stadtarchiv Jülich (Bestand III Bau), dort erkennt man u.a. die alte &amp;quot;klassische&amp;quot; Bahnsteiganordnung, die 1934-35 durch den großen Mittelbahnsteig mit 4 Gleisen ersetzt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1911: Einen zeitgenössischen [[Gleisplan des Bahnhofs Jülich von 1911|Gleisplan des Bahnhofs Jülich]] kann man sich auf den Seiten des Landesarchivs NRW kostenlos herunterladen. Hier ist beschrieben, wie das geht. Auf dem Bahnhofs-Plan sieht man den Zustand vor und (in rot) nach Errichtung des Bw Jülich! Und man sieht, dass die Strecke nach Aachen Nord (über Aldenhoven) bis 1911 genau dort entlang ging, wo dann Drehscheibe und Ringlokschuppen errichtet wurden. Außerdem erkennt man, dass vor 1911 die Römerstraße ebenerdig per Bahnübergang gekreuzt wurde und erst zeitgleich mit der neuen Strecke nach Linnich auch die Mönchengladbacher Strecke mit einer 300 m langen Rampe über die Römerstraße herübergeführt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1919: Auch einen zeitgenössischen [[Gleisplan des Bahnhofs Jülich von 1911|Gleisplan des Ausbesserungswerks (AW) Jülich]] incl. der Planung für den neuen Kreuzungsbahnhof Jülich-Süd kann man sich beim Landesarchiv NRW herunterladen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zur [[Bahnstrecke Ameln – Bedburg]]: Materialsammlung und Quellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ~1925 bis ~1965: GEPLANT: Leig-Züge (leichte Güterzüge) fuhren von Neuss über Jülich nach Aachen. Alte Fahrpläne und Zugbildungspläne finden wir hier. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1951/52: GEPLANT: Zwei interessante Karten sehen wir hier: Streckenbelastung Personen- vs. Güterverkehr am Stichtag ???. März 1951 für das linksheinische Gebiet der BD Köln sowie die im Jahre 1952 vorhandenen Bauformen des Oberbaus – woraus man ablesen kann, wie &amp;quot;wichtig&amp;quot; bzw. &amp;quot;vernachlässigt&amp;quot; die jeweilige Strecke war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1950er/60er Jahre: Fotos von [[Dampfloks in Jülich im Regelbetrieb]] sind selten. Hier sind Links gesammelt zu Seiten, wo man welche findet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1955/56 und 1962: GEPLANT: Links zu Luftbildern des Landesarchivs NRW, auf denen man u.a. den Bf Jülich mit seinem Dampf-Bw und das AW sieht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1968/69: [[Otto Straznicky]] kauft die Dampflok &amp;quot;I B&amp;quot; der Jülicher Kreisbahn und bringt sie zu sich nach Erftstadt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1968 bis 2001: GEPLANT: Im Güterverkehr ersetzt das neue &amp;quot;Knotenpunktsystem&amp;quot; die bisherigen Nahgüterzüge auf allen Strecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1969 bis ~1974: Ein schwerer [[Erzzug Neuss - Weisweiler]] fuhr in diesen Jahren über Jülich, bespannt mit Dampflok BR 050. Gut zu erkennen war er an seinen charakteristischen &amp;quot;halb-hohen&amp;quot; vierachsigen Selbstentlade-Großraumwagen. Hier erfahren wir ein wenig über diesen &amp;quot;Starzug&amp;quot; des Jülicher Güterverkehrs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1968 bis ~1975: GEPLANT: Güterwagen werden an Akkutriebwagen angehängt – die letzte Güter-Nabelschnur von Jülich nach Mönchengladbach &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1977 bis 2017: IN ARBEIT: Krauthausen ist schon seit Jahrzehnten Ziel von [[Trafo-Schwertransporte nach Krauthausen|Trafo-Schwertransporten]]. Hier erfahren wir Genaueres dazu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1979 erbaute die damalige [[Kernforschungsanlage Jülich]] (KFA) einen eigenen Gleisanschluss (seit 1990 FZJ = Forschungszentrum Jülich). 40 Jahre danach lassen wir diese vier Jahrzehnte Revue passieren und geben einen Ausblick auf aktuelle Ideen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1979: GEPLANT: Sonderzug nach Rom – der Romchor Düren-Jülich e.V. fuhr mit über 500 Personen in den Herbstferien (Oktober) mit einem langen Sonderzug von Jülich nach Rom. Zwischenstationen gab es in Assisi, Einsiedeln, Luzern, ... (???). Hier finden wir die Zeitungsberichte zur Fahrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2009: GEPLANT: Der sog. Wissenschaftszug (&amp;quot;Science Express&amp;quot;) machte im Juni auch in Jülich Station. Bilder hierzu kommen demnächst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2010, 2018, 2020, 2021: [[Leerwagen-Abstellbahnhof|Massen leerer Güterwagen in Jülich]]: 2010 waren es Autotransportwagen, die lange in und um Jülich abgestellt waren, ab 2018 sah man leere Zuckertransport-Wagen am Gleisanschluss der Zuckerfabrik Jülich. Hier ist dokumentiert, was wann wo stand und wo man Videos von der Zuführung der Leerwagen sehen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* HEUTE: Eine schöne Landkarte, in der man sowohl in Betrieb befindliche wie auch ehemalige Bahnstrecken der Region sehen kann (incl. aller Haltepunkte und Kilometrierungen), findet man hier, man muss nur bis Jülich scrollen und zoomen: http://nrwbahnarchiv.bplaced.net/karte/index.html &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(wird fortgesetzt...)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://historisches.eakj.de/index.php?title=Erzzug_Neuss_-_Weisweiler&amp;diff=13</id>
		<title>Erzzug Neuss - Weisweiler</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://historisches.eakj.de/index.php?title=Erzzug_Neuss_-_Weisweiler&amp;diff=13"/>
		<updated>2021-05-08T19:33:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus: Anführungszeichen gelöscht&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Einer der &amp;quot;Starzüge&amp;quot; des Bahnhofs Jülich war zweifellos der ca. 1969 eingeführte Erzzug, der (Chrom-?) Erz vom Neusser Hafen (Neuss-Hessentor) zum Elektrowerk Weisweiler (Gesellschaft für Elektrometallurgie) brachte. Er war mit 50er-Dampfloks bespannt und fuhr auf jeden Fall bis 1973 über Jülich, spätestens ab 1975 verkehrte er über Düren, und 1988 wurde er eingestellt. Seine Zuggattung lautete Gag - nicht etwa, weil das Ganze ein Witz war, sondern &amp;quot;Gag&amp;quot; war jahrelang die DB-Abkürzung für Ganzzug, also einen Güterzug, dessen Zusammensetzung sich unterwegs nicht ändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die genaue Entstehung dieses &amp;quot;Starzugs&amp;quot; liegt im Dunkeln. Dennoch wissen wir Einiges über diesen außergewöhnlichen Zug. Seine Einführung könnte 1968/69 erfolgt sein. Denn bis einschließlich 1967 war Jülich laut Güterkursbuch sowohl nach Norden (Mönchengladbach / Viersen) als auch nach Südwesten (Stolberg Rbf) mehrmals täglich mit gemischten Einzelwagen-Nahgüterzügen angebunden. Ganzzüge für Erz oder was auch immer finden wir in dieser Zeit (Güterzugbildungsvorschrift 1966/67) nicht, selbst die vielen Kalkwagen von Stolberg-Hammer zum Hochofen Rheinhausen wurden damals in Einzelwagenzügen befördert - über Jülich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1968 hingegen wies Jülich laut Einzelwagen-Güterkursbuch nur noch eine Anbindung nach Stolberg auf - der Einzelwagenverkehr auf der Strecke nach MG (Hochneukirch) war &amp;quot;gekappt&amp;quot; worden. (Möglicherweise hing dies damit zusammen, dass die Hauptstrecke Mönchengladbach - Aachen ab Mai 1968 elektrisch befahrbar und somit sehr attraktiv für Güterzüge war. Aachen - Köln war bereits 1966 elektrifiziert worden.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine denkbare Hypothese wäre also, dass die Bundesbahn die Erzwagen bis 1967 (falls das Elektrowerk damals überhaupt schon Erz in &amp;quot;Bahn-Mengen&amp;quot; bezog) einfach den regulären Einzelwagen-Güterzügen mitgegeben hat. Ab 1968 wären die Erzwagen dann im umgestalteten Einzelwagensystem über Köln oder Aachen nach Stolberg gelaufen. (Das Buchfahrplanheft Köln 5b vom Sommer 1968 zeigt in der Tat weder Einzelwagenzüge noch Ganzzüge auf der Relation Jülich - Hochneukirch.) Doch angesichts des hohen Gewichts der zahlreichen Erzwagen, welche in den 70ern fast schon einen ganzen Zug &amp;quot;vollmachten&amp;quot;, müsste dies sehr unwirtschaftlich gewesen sein, so dass man vielleicht deshalb einen eigenen Erzzug (als Ganzzug!) eingerichtet hat. Dieser konnte durch die Nutzung der direkten Strecke über Jülich eine ganze Menge Tonnenkilometer einsparen, war durch die entfallenen Rangieraufenthalte unterwegs vergleichsweise schnell am Ziel und verursachte daher entsprechend geringe Personalkosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob es wirklich so war, wissen wir nicht, und was zwischen Herbst 1968 und Herbst 1969 passiert ist, auch nicht. Vielleicht hat ja auch der Erzbedarf des Elektrowerks erst Ende der 60er so richtig zugenommen, dass sich erst dann ganze Züge lohnten. Jedenfalls weist spätestens die Güterzugbildungsvorschrift Winter 1969/70 einen Zug mit &amp;quot;Erz in Fad-Wg&amp;quot; mit &amp;quot;Hg 55 km/h&amp;quot; von &amp;quot;Neuss Vorbhf&amp;quot; über Mönchengladbach, Hochneukirch und Jülich nach Weisweiler aus: den Gag 7304 und dazu in Gegenrichtung (Leerzug) den Gag 7305 (Mo-Fr) bzw. Gag 7307 (Sa).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Passend dazu erinnert sich ein Stolberger Lokführer, dass 1968/69 zur Bergung einer beim Rangieren im Stolberger Rbf verunfallten BR 50 zwei weitere 50er anrückten. Eine von diesen war mit Neusser Personal besetzt, und dieses kam seinerzeit lediglich mit dem Erzzug nach Stolberg. Auch in den frühen 70er-Jahren verkehrte dieser Zug über Jülich, und zwar als Gag 9904/05/07, nach Einführung der fünfstelligen Zugnummern im Güterverkehr dann als 69904.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existieren weitere &amp;quot;Beweise&amp;quot; für den Zuglauf über Jülich, hier chronologisch sortiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* zwei s/w-Fotos aus Rheydt-Geneicken (22.4.70 und 19.5.71) von Günther Steinhauer auf der Bilderstrecken-Seite &amp;quot;RY-Geneicken - Mülfort 1967-84&amp;quot; von Thomas Barthels (Bilder 53 und 54): http://www.eisenbahn-in-moenchengladbach.de/fotosfilme/fotosfilme/fotosfilme/fotosfilme_bilderstrecke11.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* der Buchfahrplan Sommer 1970 (Gag 9870 mit Tfz BR 050 + 1200 t Last, Original beim Autor vorhanden, Leerzug Gag 9873 mit 500 t an W(Sa), Gag 9871 an Sa)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* der Buchfahrplan Winter 1970/71 (Gag 9904 mit Tfz BR 050 + 1200 t Last, Original im EAKJ vorhanden, Leerzug Gag 9907 mit 500 t an W(Sa), Gag 9905 an Sa, Scan im Link Mülfort s.u.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Güterzugbildungsvorschriften Winter 1971/72 (GZV BD Köln, Heft 2) (Original im EAKJ vorhanden, Gag 9904)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Güterzugbildungsvorschriften Winter 1972/73 (GZV BD Köln, Heft 2) (Original privat vorhanden, Gag 9904) (Hinweis: zum Sommer 1974 wurde DB-weit ein neues Zugnummernschema eingeführt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* zwei s/w-Fotos aus Jülich im EAKJ-Buch &amp;quot;Jülich, die alte Eisenbahnerstadt&amp;quot; (2. Auflage 1986: S. 88 = Winter 1972, S. 166 = ohne Datum)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* sechs s/w-Fotos aus Rheydt-Mülfort (Sommer 1972) von Günter Krall auf den Bilderstrecken-Seiten von Thomas Barthels: http://www.eisenbahn-in-moenchengladbach.de/fotosfilme/fotosfilme/fotosfilme/fotosfilme_bilderstrecke5.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* zwei s/w-Fotos bei Rheydt (Sommer 1973) im Buch &amp;quot;Eisenbahn in Mönchengladbach&amp;quot; von Herbert Marx (Verlag Kenning, 1997): S. 92 = Rheydt Hbf 19.6.73, S. 93 = RY-Odenkirchen 27.8.73, Zugnummer bereits 69904&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ein s/w-Foto aus Otzenrath (leider undatiert, Leerzug nach Neuss): Früher unter diesem Link zu finden http://www.geschichtskreis-otzenrath-spenrath.de/images/lok.jpg - seit 2020 hingegen in einem dicken Buch des Vereins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Buchfahrplan Sommer 1975 (BD Köln Heft 62G, Gag 58844/45/46 mit 1800 t Last, Original beim EAKJ) zeigt, dass der Zug zu diesem Zeitpunkt bereits nicht mehr über Jülich, sondern über Köln und Stolberg verkehrte. Hierzu passt eine Sichtung von 1975 am Nothberger Spielplatz, die der damals 11-jährige Augenzeuge K. P. berichtet - er sah den Erzzug noch mit BR 50, allerdings schon über Stolberg statt Jülich kommend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zug &amp;quot;lebte&amp;quot; noch bis Mai 1988 und verkehrte je nach Jahr mal über Köln-Ehrenfeld (BR 140), mal über Bedburg (BR 215). In jedem Fall musste er in Stolberg Kopf machen, so dass der Stolberger Eisenbahnfreund Roland Keller ihn auf seinen Seiten http://www.eisenbahn-stolberg.de mehrmals thematisiert hat. Auch in DSO gibt es Beiträge zu diesem Zug mit Fotos, die inzwischen zwar leider aus dem Web verschwunden sind, dem Verfasser jedoch vorliegen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1982 von Grevenbroich kommend bei Düren am 19. März zufällig abgelichtet: https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?17,4155786&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1980er-Jahre mit (leider inzwischen gelöschten) Farbfotos aus Weisweiler (25.6.1980 und 28.2.1986): https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?017,3527738&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://historisches.eakj.de/index.php?title=Erzzug_Neuss_-_Weisweiler&amp;diff=12</id>
		<title>Erzzug Neuss - Weisweiler</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://historisches.eakj.de/index.php?title=Erzzug_Neuss_-_Weisweiler&amp;diff=12"/>
		<updated>2021-05-08T19:33:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus: Korrektur: Überschrieben durch Datensatz 141 (enthielt auch Sichtung des K. P.)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;#039;Einer der &amp;quot;Starzüge&amp;quot; des Bahnhofs Jülich war zweifellos der ca. 1969 eingeführte Erzzug, der (Chrom-?) Erz vom Neusser Hafen (Neuss-Hessentor) zum Elektrowerk Weisweiler (Gesellschaft für Elektrometallurgie) brachte. Er war mit 50er-Dampfloks bespannt und fuhr auf jeden Fall bis 1973 über Jülich, spätestens ab 1975 verkehrte er über Düren, und 1988 wurde er eingestellt. Seine Zuggattung lautete Gag - nicht etwa, weil das Ganze ein Witz war, sondern &amp;quot;Gag&amp;quot; war jahrelang die DB-Abkürzung für Ganzzug, also einen Güterzug, dessen Zusammensetzung sich unterwegs nicht ändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die genaue Entstehung dieses &amp;quot;Starzugs&amp;quot; liegt im Dunkeln. Dennoch wissen wir Einiges über diesen außergewöhnlichen Zug. Seine Einführung könnte 1968/69 erfolgt sein. Denn bis einschließlich 1967 war Jülich laut Güterkursbuch sowohl nach Norden (Mönchengladbach / Viersen) als auch nach Südwesten (Stolberg Rbf) mehrmals täglich mit gemischten Einzelwagen-Nahgüterzügen angebunden. Ganzzüge für Erz oder was auch immer finden wir in dieser Zeit (Güterzugbildungsvorschrift 1966/67) nicht, selbst die vielen Kalkwagen von Stolberg-Hammer zum Hochofen Rheinhausen wurden damals in Einzelwagenzügen befördert - über Jülich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1968 hingegen wies Jülich laut Einzelwagen-Güterkursbuch nur noch eine Anbindung nach Stolberg auf - der Einzelwagenverkehr auf der Strecke nach MG (Hochneukirch) war &amp;quot;gekappt&amp;quot; worden. (Möglicherweise hing dies damit zusammen, dass die Hauptstrecke Mönchengladbach - Aachen ab Mai 1968 elektrisch befahrbar und somit sehr attraktiv für Güterzüge war. Aachen - Köln war bereits 1966 elektrifiziert worden.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine denkbare Hypothese wäre also, dass die Bundesbahn die Erzwagen bis 1967 (falls das Elektrowerk damals überhaupt schon Erz in &amp;quot;Bahn-Mengen&amp;quot; bezog) einfach den regulären Einzelwagen-Güterzügen mitgegeben hat. Ab 1968 wären die Erzwagen dann im umgestalteten Einzelwagensystem über Köln oder Aachen nach Stolberg gelaufen. (Das Buchfahrplanheft Köln 5b vom Sommer 1968 zeigt in der Tat weder Einzelwagenzüge noch Ganzzüge auf der Relation Jülich - Hochneukirch.) Doch angesichts des hohen Gewichts der zahlreichen Erzwagen, welche in den 70ern fast schon einen ganzen Zug &amp;quot;vollmachten&amp;quot;, müsste dies sehr unwirtschaftlich gewesen sein, so dass man vielleicht deshalb einen eigenen Erzzug (als Ganzzug!) eingerichtet hat. Dieser konnte durch die Nutzung der direkten Strecke über Jülich eine ganze Menge Tonnenkilometer einsparen, war durch die entfallenen Rangieraufenthalte unterwegs vergleichsweise schnell am Ziel und verursachte daher entsprechend geringe Personalkosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob es wirklich so war, wissen wir nicht, und was zwischen Herbst 1968 und Herbst 1969 passiert ist, auch nicht. Vielleicht hat ja auch der Erzbedarf des Elektrowerks erst Ende der 60er so richtig zugenommen, dass sich erst dann ganze Züge lohnten. Jedenfalls weist spätestens die Güterzugbildungsvorschrift Winter 1969/70 einen Zug mit &amp;quot;Erz in Fad-Wg&amp;quot; mit &amp;quot;Hg 55 km/h&amp;quot; von &amp;quot;Neuss Vorbhf&amp;quot; über Mönchengladbach, Hochneukirch und Jülich nach Weisweiler aus: den Gag 7304 und dazu in Gegenrichtung (Leerzug) den Gag 7305 (Mo-Fr) bzw. Gag 7307 (Sa).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Passend dazu erinnert sich ein Stolberger Lokführer, dass 1968/69 zur Bergung einer beim Rangieren im Stolberger Rbf verunfallten BR 50 zwei weitere 50er anrückten. Eine von diesen war mit Neusser Personal besetzt, und dieses kam seinerzeit lediglich mit dem Erzzug nach Stolberg. Auch in den frühen 70er-Jahren verkehrte dieser Zug über Jülich, und zwar als Gag 9904/05/07, nach Einführung der fünfstelligen Zugnummern im Güterverkehr dann als 69904.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existieren weitere &amp;quot;Beweise&amp;quot; für den Zuglauf über Jülich, hier chronologisch sortiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* zwei s/w-Fotos aus Rheydt-Geneicken (22.4.70 und 19.5.71) von Günther Steinhauer auf der Bilderstrecken-Seite &amp;quot;RY-Geneicken - Mülfort 1967-84&amp;quot; von Thomas Barthels (Bilder 53 und 54): http://www.eisenbahn-in-moenchengladbach.de/fotosfilme/fotosfilme/fotosfilme/fotosfilme_bilderstrecke11.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* der Buchfahrplan Sommer 1970 (Gag 9870 mit Tfz BR 050 + 1200 t Last, Original beim Autor vorhanden, Leerzug Gag 9873 mit 500 t an W(Sa), Gag 9871 an Sa)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* der Buchfahrplan Winter 1970/71 (Gag 9904 mit Tfz BR 050 + 1200 t Last, Original im EAKJ vorhanden, Leerzug Gag 9907 mit 500 t an W(Sa), Gag 9905 an Sa, Scan im Link Mülfort s.u.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Güterzugbildungsvorschriften Winter 1971/72 (GZV BD Köln, Heft 2) (Original im EAKJ vorhanden, Gag 9904)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Güterzugbildungsvorschriften Winter 1972/73 (GZV BD Köln, Heft 2) (Original privat vorhanden, Gag 9904) (Hinweis: zum Sommer 1974 wurde DB-weit ein neues Zugnummernschema eingeführt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* zwei s/w-Fotos aus Jülich im EAKJ-Buch &amp;quot;Jülich, die alte Eisenbahnerstadt&amp;quot; (2. Auflage 1986: S. 88 = Winter 1972, S. 166 = ohne Datum)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* sechs s/w-Fotos aus Rheydt-Mülfort (Sommer 1972) von Günter Krall auf den Bilderstrecken-Seiten von Thomas Barthels: http://www.eisenbahn-in-moenchengladbach.de/fotosfilme/fotosfilme/fotosfilme/fotosfilme_bilderstrecke5.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* zwei s/w-Fotos bei Rheydt (Sommer 1973) im Buch &amp;quot;Eisenbahn in Mönchengladbach&amp;quot; von Herbert Marx (Verlag Kenning, 1997): S. 92 = Rheydt Hbf 19.6.73, S. 93 = RY-Odenkirchen 27.8.73, Zugnummer bereits 69904&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ein s/w-Foto aus Otzenrath (leider undatiert, Leerzug nach Neuss): Früher unter diesem Link zu finden http://www.geschichtskreis-otzenrath-spenrath.de/images/lok.jpg - seit 2020 hingegen in einem dicken Buch des Vereins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Buchfahrplan Sommer 1975 (BD Köln Heft 62G, Gag 58844/45/46 mit 1800 t Last, Original beim EAKJ) zeigt, dass der Zug zu diesem Zeitpunkt bereits nicht mehr über Jülich, sondern über Köln und Stolberg verkehrte. Hierzu passt eine Sichtung von 1975 am Nothberger Spielplatz, die der damals 11-jährige Augenzeuge K. P. berichtet - er sah den Erzzug noch mit BR 50, allerdings schon über Stolberg statt Jülich kommend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zug &amp;quot;lebte&amp;quot; noch bis Mai 1988 und verkehrte je nach Jahr mal über Köln-Ehrenfeld (BR 140), mal über Bedburg (BR 215). In jedem Fall musste er in Stolberg Kopf machen, so dass der Stolberger Eisenbahnfreund Roland Keller ihn auf seinen Seiten http://www.eisenbahn-stolberg.de mehrmals thematisiert hat. Auch in DSO gibt es Beiträge zu diesem Zug mit Fotos, die inzwischen zwar leider aus dem Web verschwunden sind, dem Verfasser jedoch vorliegen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1982 von Grevenbroich kommend bei Düren am 19. März zufällig abgelichtet: https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?17,4155786&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1980er-Jahre mit (leider inzwischen gelöschten) Farbfotos aus Weisweiler (25.6.1980 und 28.2.1986): https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?017,3527738&amp;#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://historisches.eakj.de/index.php?title=Gleisplan_J%C3%BClich_1906&amp;diff=11</id>
		<title>Gleisplan Jülich 1906</title>
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		<updated>2021-05-08T19:24:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus: Ersterstellung aus Backup&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Stadtarchiv Jülich beherbergt einige eisenbahnhistorisch interessante Schätze in seinen Beständen, so z.B. eine Bauzeichnung (als Blaupause) vom April 1906, in welchem wesentliche Teile des Jülicher Bahnhofs zufällig mit eingezeichnet sind, nämlich Empfangsgebäude, Bahnsteige, Laderampe und Bahnübergang Dürener Straße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Jahr 1906 spiegelt den Zustand vor dem Bau der Linnicher Strecke wider: Das Empfangsgebäude hatte damals einen Hausbahnsteig sowie direkt benachbart zwei Schüttbahnsteige, allesamt mit den damals üblichen sehr niedrigen Bahnsteigkanten. Außerdem hatte die Strecke nach Aachen Nord südlich des Empfangsgebäudes ihren eigenen Bahnsteig (samt Umfahrungsgleis), da sie erst 10 Jahre nach Bau des Bahnhofs von einer separaten Gesellschaft angelegt wurde. Allerdings wurden beide Gesellschaften kurz darauf verstaatlicht und fortan unter gemeinsamer Verwaltung betrieben. (Auf die Idee, die Züge Richtung Aachen Nord gleich bis Aachen Hbf weiterzuführen, ist man allerdings leider nicht gekommen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Plan ist &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;online&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; hier zu sehen (auffällig mit blauem Hintergrund): https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnhof_J%C3%BClich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fünf Jahre später (1911) kam es mit dem Bau der Linnicher Strecke zu erheblichen Erweiterungen, und für den Personenverkehr wurde ein vierter Schüttbahnsteig angelegt. Das war betrieblich natürlich ein ziemliches Unding, da es keine Unterführung gab und alle Reisenden, die zum hintersten Bahnsteig wollten, erstmal die vorderen drei Gleise überqueren mussten, die währenddessen für Zugfahrten gesperrt und gesichert werden mussten. Auch die Kaiserliche Post beklagte sich bei der Königlichen Eisenbahnverwaltung über die Unmöglichkeit, Postwagen von Zügen auf dem hintersten Gleis zu beladen, weil der entsprechende Bohlenübergang übers dritte Gleis währenddessen von einem anderen Zug zugefahren war. Und die zunehmenden Schließdauern des Bahnübergangs Dürener Straße erregten Unmut, so ist z.B. im Landesarchiv Duisburg eine Auflistung vom Januar 1912 erhalten, die säuberlich über einen ganzen Stichtag hinweg sämltliche Passanten und Fuhrwerke aufzählt und die jeweiligen Wartedauern ausweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war also klar, dass eine Bahnsteigunterführung her musste, und am besten auch gleich eine Straßenunterführung für die Dürener Straße. Doch spätenstens der Erste Weltkrieg (1914-1918) verhinderte dies. Danach wurde das Projekt wieder aufgegriffen und zahlreiche Pläne, Varianten und Studien ausgearbeitet. Die Besetzung des Rheinlands durch belgische und französische Soldaten war hier offenbar kein Hindernis, auch wenn die letzten belgischen Truppen erst 1929 Jülich verließen. Das Stadtarchiv Jülich besitzt einen Entwurf der Eisenbahndirektion Köln von 1925/26, in der für den Bahnhof Jülich drei parallele Bahnsteige mit jeweils zwei Gleisen geplant sind, verbunden durch eine große Personenunterführung. Die Dürener Straße sollte verschwenkt werden und in Verlängerung der Wilhelmstraße die Gleise unterqueren. Diese sehr großzügige und auf zukünftiges Verkehrswachstum ausgerichtete Planung war dann wohl doch etwas zu teuer, so dass etwas kleinere Brötchen gebacken wurden und in den Jahren 1934/35 ein großer Mittelbahnsteig mit insgesamt vier Gleisen erbaut wurde, der über eine Personenunterführung zugänglich war. Dieser blieb bis 1982 in Betrieb und wurde 1984 abgerissen. Die Dürener Straße quert bis heute die Bahngleise ebenerdig&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://historisches.eakj.de/index.php?title=Leerwagen-Abstellbahnhof&amp;diff=10</id>
		<title>Leerwagen-Abstellbahnhof</title>
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		<updated>2021-05-08T19:22:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus: Ersterstellung aus Backup, 2021 ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Aus den Zeiten umfangreichen regionalen Einzelwagen-Güterverkehrs sind im Bahnhof Jülich bis heute ein paar Gleise von stattlicher Länge erhalten geblieben, die für den Regelbetrieb nicht unbedingt benötigt werden. Hier kam es immer wieder zu Abstellungen langer Schlangen von Güterwagen, die eine Zeitlang nicht gebraucht wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schiebedach-, Auto- und Flachwagen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ca. 1980-81 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Bahnhof noch seine ursprüngliche Größe hatte, durch die Streckenstilllegungen aber viele Gleise nicht mehr benötigt wurden, wurden monatelang Wagen, die ebenfalls nicht benötigt wurden, in Jülich abgestellt. So standen auf den &amp;quot;hinteren&amp;quot; (zur Papierfabrik hin gelegenen) ca. 30 leere Autowagen der älteren Bauart Laes, daneben ebenfalls ca. 30 Schiebedachwagen Bauart Tms sowie im damals noch 4-gleisigen Vorbahnhof (Verbindungsstrecke zum ehem. AW) zwei lange Reihen von Flachwagen, teils vierachsige Regelbauart (R), teils vier- oder sechsachsige Sonderbauart (S) für Schwertransporte wie Stahlprodukte oder Panzer. Sogar eine Reihe von ca. 20 ausgemusterten Personenwagen (grüne Umbauwagen-Dreiachser vom Typ B3yge) war monatelang im Gleisanschluss der Zuckerfabrik abgestellt. (B3yge standen übrigens auch zeitweilig im Bf Würselen, der ebenfalls über zahlreiche lange Gütergleise verfügte.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Autowagen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2010/11 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kam es, dass während der Krise in der Automobilindustrie 2010/2011 viele Monate lang leere Autotransportwagen in Jülich abgestellt wurden - und zwar auf dem ehemaligen Streckengleis in Richtung Kirchberg (Aachen Nord) neben der Rübenstraße, das inzwischen mit einer Gleissperre versehen wurde und somit betrieblich gesehen keine freie Strecke mehr darstellt, sondern ein Bahnhofsgleis. Auch im Bf Linnich waren leere Autowagen abgestellt, denn bis zum Prellbock der früheren Strecke nach Baal sind noch einige Hundert Meter Gleis vorhanden. Eine der Leerwagen-Zuführungen erfolgte am &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;5. Juli 2010&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Jülich an gegen 21.00 Uhr).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zuckerwagen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hintergrund ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2009 führt die Rurtalbahn Zuckertransporte zwischen Wabern (Bezirk Kassel) und Antwerpen durch, allerdings im Wesentlichen im Herbst. Ab dem 26. November 2012 kamen auch Transporte von der Südzucker-Fabrik Offenau nördlich von Bad Friedrichshall hinzu, welche zuvor von DB Cargo gefahren wurden (Quelle: www.dvz.de).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Datenblatt der Zucker-Spezialwagen (Typ Uagnpps) findet man hier: https://www.vtg.de/waggonvermietung/unsere-flotte/h45092d&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2018 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Spätsommer 2018 waren in Jülich größere Mengen Zuckertransportwagen abgestellt, und zwar verteilt auf verschiedene Gleise (das zur Bundeswehr sowie westlich vom Hauptgleis das Gleis Richtung ehem. Güterabfertigung / heute Spedition Martin Bünten). Auf dem Tag der offenen Tür zum 25-jährigen Jubiläum der Rurtalbahn im September 2018 war zu erfahren, dass diese Wagen nur zufällig ausgerechnet vor der Jülicher Zuckerfabrik stehen und der Grund ihrer Abstellung schlicht und ergreifend ist, dass es zu jener Zeit gerade ein Überangebot an Wagen dieses Typs gab und damit eine erhöhte Nachfrage nach Abstellkapazitäten, über welche die Rurtalbahn ja verfügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2020 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 2020 wurden erneut Zuckerwagen in Jülich abgestellt. Es wurden bislang (Stand 1.9.2020) folgende Fahrten durchgeführt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Freitag, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;19. Juni&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Jülich an ca. 21.15 Uhr): Lok V 158 mit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;19 Wagen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von Stolberg, bis Düren als Zug DGS 95739):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Montag, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;6. Juli&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Jülich an ca. 18.30 Uhr): Lok V 158/159 mit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;8 Wagen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Sonntag, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;9. August&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Jülich an ca. 11.00 Uhr): Lok V 159 mit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;23 Wagen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (davon 20 Zuckerwagen und 3 Kesselwagen, als RTB-Zug 77331, ca. 50 Minuten vor Plan)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Video&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; von Zug, Abstellvorgang im Bahnhof und Lz zurück nach Düren: https://www.youtube.com/watch?v=lz2dSWa3Chs (12 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fotos&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; des Zuges (incl. Lz) von Peter-Josef Otten und Stefan Danners im Fototagebuch von Roland Keller unter der Überschrift &amp;quot;09. August 2020&amp;quot;: https://www.eisenbahn-stolberg.de/fototagebuch-2020/fototagebuch-8-2020/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 3 &amp;quot;aus der Art geschlagenen&amp;quot; Kesselwagen wurden schon bald wieder abgeholt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Donnerstag, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;27. August&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; kam Lok V 158 von Düren gegen 11.37 in Jülich an (ca. 15 Minuten nach Plan, Sonderzug 77321). In Jülich ging das Ankuppeln der auf dem Gleis zur Bundeswehr stehenden Wagen und das Umsetzen offenbar recht fix, so dass der Sonderzug 77322 bereits gegen 12.00 Uhr, also ca. 25 Minuten vor Plan, von Jülich nach Düren starten konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Video&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; dazu: https://www.youtube.com/watch?v=gv9rb2pQBNM (2 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Foto&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; dazu: https://www.flickr.com/photos/kevinevers/50273939923/ (von Flickr-User &amp;quot;.Nivek.&amp;quot; aus Holland)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die 47 Zuckerwagen wurden der Reihe nach wieder aus Jülich herausgeholt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Sonntag, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;6. September&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Jülich ab ca. 12.25 Uhr) Lok V 151 mit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;10 Wagen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (als RTB-Zug 77322, ca. 5 min vor Plan, wurden in Düren in der &amp;quot;Südhälfte&amp;quot; hinter dem S-Bahn-Bahnsteig auf einem Stumpfgleis abgestellt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Sonntag, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;6. September&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Jülich ab ca. 15.25 Uhr) Lok V 151 mit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;9 Wagen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (als RTB-Zug 77324, praktisch pünktlich, wurden in Düren in der &amp;quot;Nordhälfte&amp;quot; auf Gleis 25 abgestellt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Video&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; dazu: https://www.youtube.com/watch?v=h91NPH_iS8k (3 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fotos&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; des Zuges (incl. Lz) von Peter-Josef Otten im Fototagebuch von Roland Keller unter der Überschrift &amp;quot;06. September 2020&amp;quot;: https://www.eisenbahn-stolberg.de/fototagebuch-2020/fototagebuch-09-2020/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Interessante Neben-Beobachtung: Am Freitag, den 11. September waren um 15.24 Uhr in Köln-Eifeltor ca. 20 Zuckerwagen zu sehen, darunter auch der Uagnpps mit dem &amp;quot;Graffiti-Roman&amp;quot; aus dem Video, der in Jülich direkt neben dem Bü abgestellt war (und schon bei seiner Ankunft graffitiert war). Die schwarze MRCE-Lok 189 150 hatte den Zug gerade als DGS 69626 aus Wabern (über Frankfurt Ost und Bingen) gebracht, EVU war Retrack / VTG Novelis.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Dienstag, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;15. September&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Jülich ab ca. 20.00 Uhr) Lok G 2000 mit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ca. 10-15 Wagen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (als RTB-Zug 77322, ca. 80 Min. vor Plan, nur von einem Klubmitglied gehört, nicht gesehen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Dienstag, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;15. September&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Jülich ab ca. 20.00 Uhr) Lok G 2000 mit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ca. 10-15 Wagen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (als RTB-Zug 77324, von niemandem &amp;quot;protokolliert&amp;quot;, Plan-Zeiten wären gewesen: Jülich 0.30 Uhr - Düren 0.47 Uhr.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Am Montag, den 14. September 2020 wurde bereits ein Kohlezug zur Zuckerfabrik Jülich gesichtet, auch wenn die eigentliche Rübenkampagne erst am 26./27. September beginnen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 2020 wurden dann sämtliche Zuckerleerwagen wieder aus Jülich abgeholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2021 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungewöhnlich früh fanden schon an Ostern 2021 (irgendwann von Karsamstag 3. April bis Dienstag 6. April) die ersten 11 Zuckerwagen ihren Weg nach Jüich, wo sie direkt neben der Zuckerfabrik und dem alten Ablaufberg abgestellt wurden. In den kommenden Wochen kamen mehrere weitere &amp;quot;Ladungen&amp;quot; hinzu, so z.B. zwei Fahrten am späten Sonntagabend des 25. April 2021, die Winfried Banse und Klaus Prömper wunderbar aufgenommen haben. (Foto/Video folgt.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... Die Doku wird zu gegebener Zeit fortgesetzt! ...&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://historisches.eakj.de/index.php?title=Gleisplan_des_Bahnhofs_J%C3%BClich_von_1911&amp;diff=9</id>
		<title>Gleisplan des Bahnhofs Jülich von 1911</title>
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		<updated>2021-05-07T21:55:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus: Ersterstellung aus Backup&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Landesarchiv NRW in Duisburg bietet eine Fülle von &amp;quot;Schätzen&amp;quot; - teilweise alte Papierakten, die nur vor Ort einsehbar sind (und von denen man sich gegen eine geringe Gebühr Scans bestellen kann), teilweise gibt es aber auch ein paar &amp;quot;Highlights&amp;quot; online herunterzuladen - kostenlos!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Gleisplan Bf und Bw Jülich von 1911 (als es das spätere Bw noch gar nicht gab!) sowie ein Plan von 1919 zur Erweiterung des Haltepunkts Jülich-Süd am neuen AW kann man sich gebührenfrei herunterladen unter dem etwas umständlichen, aber lohnenden folgenden Pfad:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.archive.nrw.de/lav/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--&amp;gt; Bestände&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--&amp;gt; Übersicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--&amp;gt; Rheinland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtung, ab hier neues Menü:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--&amp;gt; 2. Verwaltungsbehörden Regierungsbezirke Düsseldorf und Köln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--&amp;gt; 2.2 Bezirksregierungen/staatliche Aufsichtsbehörden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--&amp;gt; 2.2.1 Regierung Aachen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--&amp;gt; Regierung Aachen BR 0092&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--&amp;gt; zum Findbuch 211.20.01 Regierung Aachen Plankammer (DFG-gefördert)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder neues Menü:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--&amp;gt; Schienenverkehr (Streckenverlauf und Betriebsmittel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--&amp;gt; Eisenbahnstrecken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--&amp;gt; Jülich - Dalheim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--&amp;gt; Drittletzte Archivalie: &amp;quot;Entwurf für die Einführung der Eisenbahnlinie Jülich-Dalheim in den Bahnhof Jülich Lage- und Grunderwerbsplan&amp;quot; (1911)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oder eben statt &amp;quot;Eisenbahnstrecken&amp;quot;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--&amp;gt; Bahnhöfe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--&amp;gt; Vorletzte Archivalie: &amp;quot;Lageplan der Hauptwerkstätte bei Jülich und Lageplan für die Anlage eines Haltespunktes Jülich-Süd&amp;quot; (1915-19)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viel Erfolg! Und nicht verwirren lassen: Das Herunterladen selbst dauert eine ganze Weile, denn die Scans sind von sehr hoher Auflösung und dementsprechen großem Datenvolumen. Aber es lohnt sich, da reinzuzoomen!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://historisches.eakj.de/index.php?title=Erzzug_Neuss_-_Weisweiler&amp;diff=8</id>
		<title>Erzzug Neuss - Weisweiler</title>
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		<updated>2021-05-07T21:48:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus: Link Geschichtskreis Otzenrath veraltet&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Einer der &amp;quot;Starzüge&amp;quot; des Bahnhofs Jülich war zweifellos der ca. 1969 eingeführte Erzzug, der (Chrom-?) Erz vom Neusser Hafen (Neuss-Hessentor) zum Elektrowerk Weisweiler (Gesellschaft für Elektrometallurgie) brachte. Er war mit 50er-Dampfloks bespannt und fuhr auf jeden Fall bis 1973 über Jülich, spätestens ab 1975 verkehrte er über Düren, und 1988 wurde er eingestellt. Seine Zuggattung lautete Gag - nicht etwa, weil das Ganze ein Witz war, sondern &amp;quot;Gag&amp;quot; war jahrelang die DB-Abkürzung für Ganzzug, also einen Güterzug, dessen Zusammensetzung sich unterwegs nicht ändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die genaue Entstehung dieses &amp;quot;Starzugs&amp;quot; liegt im Dunkeln. Dennoch wissen wir Einiges über diesen außergewöhnlichen Zug. Seine Einführung könnte 1968/69 erfolgt sein. Denn bis einschließlich 1967 war Jülich laut Güterkursbuch sowohl nach Norden (Mönchengladbach / Viersen) als auch nach Südwesten (Stolberg Rbf) mehrmals täglich mit gemischten Einzelwagen-Nahgüterzügen angebunden. Ganzzüge für Erz oder was auch immer finden wir in dieser Zeit (Güterzugbildungsvorschrift 1966/67) nicht, selbst die vielen Kalkwagen von Stolberg-Hammer zum Hochofen Rheinhausen wurden damals in Einzelwagenzügen befördert - über Jülich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1968 hingegen wies Jülich laut Einzelwagen-Güterkursbuch nur noch eine Anbindung nach Stolberg auf - der Einzelwagenverkehr auf der Strecke nach MG (Hochneukirch) war &amp;quot;gekappt&amp;quot; worden. (Möglicherweise hing dies damit zusammen, dass die Hauptstrecke Mönchengladbach - Aachen ab Mai 1968 elektrisch befahrbar und somit sehr attraktiv für Güterzüge war. Aachen - Köln war bereits 1966 elektrifiziert worden.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine denkbare Hypothese wäre also, dass die Bundesbahn die Erzwagen bis 1967 (falls das Elektrowerk damals überhaupt schon Erz in &amp;quot;Bahn-Mengen&amp;quot; bezog) einfach den regulären Einzelwagen-Güterzügen mitgegeben hat. Ab 1968 wären die Erzwagen dann im umgestalteten Einzelwagensystem über Köln oder Aachen nach Stolberg gelaufen. (Das Buchfahrplanheft Köln 5b vom Sommer 1968 zeigt in der Tat weder Einzelwagenzüge noch Ganzzüge auf der Relation Jülich - Hochneukirch.) Doch angesichts des hohen Gewichts der zahlreichen Erzwagen, welche in den 70ern fast schon einen ganzen Zug &amp;quot;vollmachten&amp;quot;, müsste dies sehr unwirtschaftlich gewesen sein, so dass man vielleicht deshalb einen eigenen Erzzug (als Ganzzug!) eingerichtet hat. Dieser konnte durch die Nutzung der direkten Strecke über Jülich eine ganze Menge Tonnenkilometer einsparen, war durch die entfallenen Rangieraufenthalte unterwegs vergleichsweise schnell am Ziel und verursachte daher entsprechend geringe Personalkosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob es wirklich so war, wissen wir nicht, und was zwischen Herbst 1968 und Herbst 1969 passiert ist, auch nicht. Vielleicht hat ja auch der Erzbedarf des Elektrowerks erst Ende der 60er so richtig zugenommen, dass sich erst dann ganze Züge lohnten. Jedenfalls weist spätestens die Güterzugbildungsvorschrift Winter 1969/70 einen Zug mit &amp;quot;Erz in Fad-Wg&amp;quot; mit &amp;quot;Hg 55 km/h&amp;quot; von &amp;quot;Neuss Vorbhf&amp;quot; über Mönchengladbach, Hochneukirch und Jülich nach Weisweiler aus: den Gag 7304 und dazu in Gegenrichtung (Leerzug) den Gag 7305 (Mo-Fr) bzw. Gag 7307 (Sa).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Passend dazu erinnert sich ein Stolberger Lokführer, dass 1968/69 zur Bergung einer beim Rangieren im Stolberger Rbf verunfallten BR 50 zwei weitere 50er anrückten. Eine von diesen war mit Neusser Personal besetzt, und dieses kam seinerzeit lediglich mit dem Erzzug nach Stolberg. Auch in den frühen 70er-Jahren verkehrte dieser Zug über Jülich, und zwar als Gag 9904/05/07, nach Einführung der fünfstelligen Zugnummern im Güterverkehr dann als 69904.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existieren weitere &amp;quot;Beweise&amp;quot; für den Zuglauf über Jülich, hier chronologisch sortiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* zwei s/w-Fotos aus Rheydt-Geneicken (22.4.70 und 19.5.71) von Günther Steinhauer auf der Bilderstrecken-Seite &amp;quot;RY-Geneicken - Mülfort 1967-84&amp;quot; von Thomas Barthels (Bilder 53 und 54): http://www.eisenbahn-in-moenchengladbach.de/fotosfilme/fotosfilme/fotosfilme/fotosfilme_bilderstrecke11.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* der Buchfahrplan Sommer 1970 (Gag 9870 mit Tfz BR 050 + 1200 t Last, Original beim Autor vorhanden, Leerzug Gag 9873 mit 500 t an W(Sa), Gag 9871 an Sa)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* der Buchfahrplan Winter 1970/71 (Gag 9904 mit Tfz BR 050 + 1200 t Last, Original im EAKJ vorhanden, Leerzug Gag 9907 mit 500 t an W(Sa), Gag 9905 an Sa, Scan im Link Mülfort s.u.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Güterzugbildungsvorschriften Winter 1971/72 (GZV BD Köln, Heft 2) (Original im EAKJ vorhanden, Gag 9904)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Güterzugbildungsvorschriften Winter 1972/73 (GZV BD Köln, Heft 2) (Original privat vorhanden, Gag 9904) (Hinweis: zum Sommer 1974 wurde DB-weit ein neues Zugnummernschema eingeführt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* zwei s/w-Fotos aus Jülich im EAKJ-Buch &amp;quot;Jülich, die alte Eisenbahnerstadt&amp;quot; (2. Auflage 1986: S. 88 = Winter 1972, S. 166 = ohne Datum)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* sechs s/w-Fotos aus Rheydt-Mülfort (Sommer 1972) von Günter Krall auf den Bilderstrecken-Seiten von Thomas Barthels: http://www.eisenbahn-in-moenchengladbach.de/fotosfilme/fotosfilme/fotosfilme/fotosfilme_bilderstrecke5.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* zwei s/w-Fotos bei Rheydt (Sommer 1973) im Buch &amp;quot;Eisenbahn in Mönchengladbach&amp;quot; von Herbert Marx (Verlag Kenning, 1997): S. 92 = Rheydt Hbf 19.6.73, S. 93 = RY-Odenkirchen 27.8.73, Zugnummer bereits 69904&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ein s/w-Foto aus Otzenrath (leider undatiert, Leerzug nach Neuss): Früher unter diesem Link zu finden http://www.geschichtskreis-otzenrath-spenrath.de/images/lok.jpg - nun hingegen in einem dicken Buch des Vereins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Buchfahrplan Sommer 1975 (BD Köln Heft 62G, Gag 58844/45/46 mit 1800 t Last, Original beim EAKJ) zeigt, dass der Zug zu diesem Zeitpunkt bereits nicht mehr über Jülich, sondern über Köln und Stolberg verkehrte. Der Zug &amp;quot;lebte&amp;quot; noch bis Mai 1988 und verkehrte je nach Jahr mal über Köln-Ehrenfeld (BR 140), mal über Bedburg (BR 215). In jedem Fall musste er in Stolberg Kopf machen, so dass der Stolberger Eisenbahnfreund Roland Keller ihn auf seinen Seiten http://www.eisenbahn-stolberg.de mehrmals thematisiert hat. Auch in DSO gibt es Beiträge zu diesem Zug mit Fotos, die inzwischen zwar leider aus dem Web verschwunden sind, dem Verfasser jedoch vorliegen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1982 von Grevenbroich kommend bei Düren am 19. März zufällig abgelichtet: https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?17,4155786&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1980er-Jahre mit (leider inzwischen gelöschten) Farbfotos aus Weisweiler (25.6.1980 und 28.2.1986): https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?017,3527738&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://historisches.eakj.de/index.php?title=Erzzug_Neuss_-_Weisweiler&amp;diff=7</id>
		<title>Erzzug Neuss - Weisweiler</title>
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		<updated>2021-05-07T21:46:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus: Ersterstellung aus Backup&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Einer der &amp;quot;Starzüge&amp;quot; des Bahnhofs Jülich war zweifellos der ca. 1969 eingeführte Erzzug, der (Chrom-?) Erz vom Neusser Hafen (Neuss-Hessentor) zum Elektrowerk Weisweiler (Gesellschaft für Elektrometallurgie) brachte. Er war mit 50er-Dampfloks bespannt und fuhr auf jeden Fall bis 1973 über Jülich, spätestens ab 1975 verkehrte er über Düren, und 1988 wurde er eingestellt. Seine Zuggattung lautete Gag - nicht etwa, weil das Ganze ein Witz war, sondern &amp;quot;Gag&amp;quot; war jahrelang die DB-Abkürzung für Ganzzug, also einen Güterzug, dessen Zusammensetzung sich unterwegs nicht ändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die genaue Entstehung dieses &amp;quot;Starzugs&amp;quot; liegt im Dunkeln. Dennoch wissen wir Einiges über diesen außergewöhnlichen Zug. Seine Einführung könnte 1968/69 erfolgt sein. Denn bis einschließlich 1967 war Jülich laut Güterkursbuch sowohl nach Norden (Mönchengladbach / Viersen) als auch nach Südwesten (Stolberg Rbf) mehrmals täglich mit gemischten Einzelwagen-Nahgüterzügen angebunden. Ganzzüge für Erz oder was auch immer finden wir in dieser Zeit (Güterzugbildungsvorschrift 1966/67) nicht, selbst die vielen Kalkwagen von Stolberg-Hammer zum Hochofen Rheinhausen wurden damals in Einzelwagenzügen befördert - über Jülich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1968 hingegen wies Jülich laut Einzelwagen-Güterkursbuch nur noch eine Anbindung nach Stolberg auf - der Einzelwagenverkehr auf der Strecke nach MG (Hochneukirch) war &amp;quot;gekappt&amp;quot; worden. (Möglicherweise hing dies damit zusammen, dass die Hauptstrecke Mönchengladbach - Aachen ab Mai 1968 elektrisch befahrbar und somit sehr attraktiv für Güterzüge war. Aachen - Köln war bereits 1966 elektrifiziert worden.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine denkbare Hypothese wäre also, dass die Bundesbahn die Erzwagen bis 1967 (falls das Elektrowerk damals überhaupt schon Erz in &amp;quot;Bahn-Mengen&amp;quot; bezog) einfach den regulären Einzelwagen-Güterzügen mitgegeben hat. Ab 1968 wären die Erzwagen dann im umgestalteten Einzelwagensystem über Köln oder Aachen nach Stolberg gelaufen. (Das Buchfahrplanheft Köln 5b vom Sommer 1968 zeigt in der Tat weder Einzelwagenzüge noch Ganzzüge auf der Relation Jülich - Hochneukirch.) Doch angesichts des hohen Gewichts der zahlreichen Erzwagen, welche in den 70ern fast schon einen ganzen Zug &amp;quot;vollmachten&amp;quot;, müsste dies sehr unwirtschaftlich gewesen sein, so dass man vielleicht deshalb einen eigenen Erzzug (als Ganzzug!) eingerichtet hat. Dieser konnte durch die Nutzung der direkten Strecke über Jülich eine ganze Menge Tonnenkilometer einsparen, war durch die entfallenen Rangieraufenthalte unterwegs vergleichsweise schnell am Ziel und verursachte daher entsprechend geringe Personalkosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob es wirklich so war, wissen wir nicht, und was zwischen Herbst 1968 und Herbst 1969 passiert ist, auch nicht. Vielleicht hat ja auch der Erzbedarf des Elektrowerks erst Ende der 60er so richtig zugenommen, dass sich erst dann ganze Züge lohnten. Jedenfalls weist spätestens die Güterzugbildungsvorschrift Winter 1969/70 einen Zug mit &amp;quot;Erz in Fad-Wg&amp;quot; mit &amp;quot;Hg 55 km/h&amp;quot; von &amp;quot;Neuss Vorbhf&amp;quot; über Mönchengladbach, Hochneukirch und Jülich nach Weisweiler aus: den Gag 7304 und dazu in Gegenrichtung (Leerzug) den Gag 7305 (Mo-Fr) bzw. Gag 7307 (Sa).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Passend dazu erinnert sich ein Stolberger Lokführer, dass 1968/69 zur Bergung einer beim Rangieren im Stolberger Rbf verunfallten BR 50 zwei weitere 50er anrückten. Eine von diesen war mit Neusser Personal besetzt, und dieses kam seinerzeit lediglich mit dem Erzzug nach Stolberg. Auch in den frühen 70er-Jahren verkehrte dieser Zug über Jülich, und zwar als Gag 9904/05/07, nach Einführung der fünfstelligen Zugnummern im Güterverkehr dann als 69904.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existieren weitere &amp;quot;Beweise&amp;quot; für den Zuglauf über Jülich, hier chronologisch sortiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* zwei s/w-Fotos aus Rheydt-Geneicken (22.4.70 und 19.5.71) von Günther Steinhauer auf der Bilderstrecken-Seite &amp;quot;RY-Geneicken - Mülfort 1967-84&amp;quot; von Thomas Barthels (Bilder 53 und 54): http://www.eisenbahn-in-moenchengladbach.de/fotosfilme/fotosfilme/fotosfilme/fotosfilme_bilderstrecke11.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* der Buchfahrplan Sommer 1970 (Gag 9870 mit Tfz BR 050 + 1200 t Last, Original beim Autor vorhanden, Leerzug Gag 9873 mit 500 t an W(Sa), Gag 9871 an Sa)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* der Buchfahrplan Winter 1970/71 (Gag 9904 mit Tfz BR 050 + 1200 t Last, Original im EAKJ vorhanden, Leerzug Gag 9907 mit 500 t an W(Sa), Gag 9905 an Sa, Scan im Link Mülfort s.u.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Güterzugbildungsvorschriften Winter 1971/72 (GZV BD Köln, Heft 2) (Original im EAKJ vorhanden, Gag 9904)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Güterzugbildungsvorschriften Winter 1972/73 (GZV BD Köln, Heft 2) (Original privat vorhanden, Gag 9904) (Hinweis: zum Sommer 1974 wurde DB-weit ein neues Zugnummernschema eingeführt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* zwei s/w-Fotos aus Jülich im EAKJ-Buch &amp;quot;Jülich, die alte Eisenbahnerstadt&amp;quot; (2. Auflage 1986: S. 88 = Winter 1972, S. 166 = ohne Datum)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* sechs s/w-Fotos aus Rheydt-Mülfort (Sommer 1972) von Günter Krall auf den Bilderstrecken-Seiten von Thomas Barthels: http://www.eisenbahn-in-moenchengladbach.de/fotosfilme/fotosfilme/fotosfilme/fotosfilme_bilderstrecke5.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* zwei s/w-Fotos bei Rheydt (Sommer 1973) im Buch &amp;quot;Eisenbahn in Mönchengladbach&amp;quot; von Herbert Marx (Verlag Kenning, 1997): S. 92 = Rheydt Hbf 19.6.73, S. 93 = RY-Odenkirchen 27.8.73, Zugnummer bereits 69904&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ein s/w-Foto aus Otzenrath (leider undatiert, Leerzug nach Neuss): http://www.geschichtskreis-otzenrath-spenrath.de/images/lok.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Buchfahrplan Sommer 1975 (BD Köln Heft 62G, Gag 58844/45/46 mit 1800 t Last, Original beim EAKJ) zeigt, dass der Zug zu diesem Zeitpunkt bereits nicht mehr über Jülich, sondern über Köln und Stolberg verkehrte. Der Zug &amp;quot;lebte&amp;quot; noch bis Mai 1988 und verkehrte je nach Jahr mal über Köln-Ehrenfeld (BR 140), mal über Bedburg (BR 215). In jedem Fall musste er in Stolberg Kopf machen, so dass der Stolberger Eisenbahnfreund Roland Keller ihn auf seinen Seiten http://www.eisenbahn-stolberg.de mehrmals thematisiert hat. Auch in DSO gibt es Beiträge zu diesem Zug mit Fotos, die inzwischen zwar leider aus dem Web verschwunden sind, dem Verfasser jedoch vorliegen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1982 von Grevenbroich kommend bei Düren am 19. März zufällig abgelichtet: https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?17,4155786&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1980er-Jahre mit (leider inzwischen gelöschten) Farbfotos aus Weisweiler (25.6.1980 und 28.2.1986): https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?017,3527738&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://historisches.eakj.de/index.php?title=Dampfloks_in_J%C3%BClich_im_Regelbetrieb&amp;diff=6</id>
		<title>Dampfloks in Jülich im Regelbetrieb</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://historisches.eakj.de/index.php?title=Dampfloks_in_J%C3%BClich_im_Regelbetrieb&amp;diff=6"/>
		<updated>2021-05-07T21:42:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus: Ersterstellung aus Backup&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Bis zur Auflösung des Bw Jülich im September 1962 waren Dampfloks in Jülich allgegenwärtig. Danach wurde es jedoch relativ schnell dünn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den wenigen Fotos und Videos, die im Internet von Dampfloks in und um Jülich zu finden sind, stellen wir hier die Links zusammen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== VIDEOS ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=cM6pf_lFRis&amp;amp;t=773s (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Farbfilm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, Ausschnitt von eineinhalb Minuten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bf Aldenhoven 1970 mit Lok BR 050 Kab (051 565-0) und Triebwagen BR 515 und 795.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim VT sehen wir die Bahnhofsuhr. Es handelt sich somit um Pto 2582 (Jülich 15.55 - Aldenhoven pünktlich 16.09 - Aachen Nord 16.51).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ETA dürfte somit Pt 2579 sein (Aachen Nord 16.05 - Aldenhoven 16.38 - Jülich 16.53).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Denn alle vorherigen Züge von Aldenhoven in Richtung Jülich nach 7.25 Uhr führten nur die 2. Klasse (deren letzter um 15.23), müssen also VT 95 gewesen sein. Ebenso der folgende Zug nach Jülich (17.47). Erst die beiden nächsten und gleichzeitig auch letzten Züge nach Jülich (18.12 und 18.43) waren wieder ETA&amp;#039;s, doch erscheint sehr unwahrscheinlich, dass der Kameramann so lange gewartet hat, außerdem müssten dann geänderte Lichtverhältnisse wahrnehmbar sein.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem Güterzug handelt es sich lt. Buchfahrplan 5b vom September 1970 (Original in der EAKJ-Fahrplansammlung) um&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ng 16800 Jülich – Aldenhoven (bei Bedarf bis Schleiden), Last max. 500 t (Jülich 16.10 – Kirchberg durch 16.15 – Aldenhoven 16.25/45 – Schleiden 16.50)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ng 16801 Aldenhoven - Jülich (bei Bedarf ab Schleiden), Last max. 1400 t (Schleiden 17.03 – Aldenhoven 17.10/22 – Kirchberg 17.33/18.03 – Jülich 18.10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für beide Züge war lt. Plan schon eine Diesellok BR 212 vorgesehen, und beide Züge verkehrten nur werktags außer samstags.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== FOTOS ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.guidorademacher.de/Bahnbetriebswerke/Juelich/juelich.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Lok 90 131 im Bw (Foto: Richard Schulz / Sammlung Guido Rademacher, 1933)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Lok 74 1212 an der Kohlebühne, aber schon mit zugedecktem Schornstein (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Farbfoto&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Helmut Dahlhaus, 24.12.1964)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Drehscheibe mit Ringlokschuppen (1978, ein Jahr vor seinem Abriss im November 1979)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.bundesbahnzeit.de/seite.php?id=598 (Seiten von Ulrich Budde, hier: Fotos von Herbert Schambach, 8.9.1959)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bild 09: Lok 74 504 neben dem Ringlokschuppen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bild 10: Lok 74 857 neben dem Ringlokschuppen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bild 11: Lok 74 999 mit 4-Donnerbüchsen-Zug wahrscheinlich beim Zurückdrücken nach Gleis 1 zur Fahrt Richtung Düren oder Stolberg. Links ist auf Gleis 16 ein VT 95 Richtung Aachen-Nord zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?017,7304495,page=all (Foto-Identifizieraktion von Michael Salem):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bild 10: Lok 74 560 an der Ladestraße Gleis 28 (im Hintergrund die Zuckerfabrik, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Farbfoto&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 1960)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?017,7699735 --&amp;gt; darin Beitrag vom 23.01.16 22:50 von User &amp;quot;ludger K&amp;quot; (unteres Bild, Foto von Dr. Hans-Reinhard Ehlers):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Lok 74 701 mit Donnerbüchsenzug auf Gleis 1 in Jülich an einem Vormittag, vermutlich gerade aus Düren angekommen (September 1959)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://eisenbahnstiftung.de/bildergalerie --&amp;gt; Suchbegriff “Jülich” eingeben, es erscheinen u.a. folgende Fotos:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Lok 90 131 südlich der Jülicher Drehscheibe (rechts am Rand sind Personenwagen vor dem Rechteckschuppen zu erkennen, datiert 2.3.1933)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bf Jülich: Luftbild mit Zuckerfabrik, zahlreichen Wagen auf den Gütergleisen und Stellwerk Jm (angeblich 1934, dieselbe Aufnahme wurde anderenorts mit 1937 datiert)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kirchberg: Lok 55 5557 mit Güterzug aus Jülich begegnet einem VT 95 aus Richtung Aachen-Nord (Foto: Gerd Wolff, 6.8.1960)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Baal: Lok BR 74 mit Donnerbüchsenzug aus Jülich auf den unteren Gleisen (Foto: Fischer, 1951)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Jülicher Kreisbahn: Mehrere Fotos, auch von der 1966 ausgemusterten Dampflok IB mit dekorativer Bemalung von einer Sonderfahrt für die Junge Union (Foto: Gerhard Moll, 21.3.1968)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://digit.wdr.de/entries/68990&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bahnsteig 2b/3 des Bf Jülich mit Reisenden nach Baal, links Wagen preußischer Bauart (Foto: Günter Vaßen aus Palenberg, 30.10.1954)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.guidorademacher.de/Privatbahnen/Juelicher%20Kreisbahn/Ausflug%20zur%20Juelicher%20Kreisbahn.htm (Fotos von Richard Bowen, Juli 1970):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bild 5: JKB-Lok ELNA 152 im Schuppen des Jülicher Kreisbahnhofs&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://historisches.eakj.de/index.php?title=Benutzer_Diskussion:Klaus&amp;diff=5</id>
		<title>Benutzer Diskussion:Klaus</title>
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		<updated>2021-05-07T21:40:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus: Ersterstellung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wenn jemand eine Nachricht an Klaus schreiben möchte, trage er sie bitte HIER ein.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://historisches.eakj.de/index.php?title=Benutzer:Klaus&amp;diff=4</id>
		<title>Benutzer:Klaus</title>
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		<updated>2021-05-07T21:39:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus: Ersterstellung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Klaus ist einer der Experten beim EAKJ. ;-)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://historisches.eakj.de/index.php?title=Bahnstrecke_Ameln_%E2%80%93_Bedburg&amp;diff=3</id>
		<title>Bahnstrecke Ameln – Bedburg</title>
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		<updated>2021-05-07T21:38:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus: Ersterstellung aus Backup&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Diese Bahnstrecke wurde am 17. Mai 1953 im Personenverkehr und am 1. November 1966 im Güterverkehr stillgelegt und danach abgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Strecke existiert folgendes Material:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Der Wikipedia-Artikel https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Bedburg%E2%80%93Ameln enthält zahlreiche Informationen zu Strecke und Betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Das Buch &amp;quot;Jülich, die alte Eisenbahnerstadt&amp;quot; des EAKJ. (Hierin sind einige Angaben zu Ameln – Bedburg enthalten, allerdings eher fragmentarisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Im Kartenarchiv des EAKJ im Bahnhof Jülich finden sich Gleis- bzw. Lagepläne 1:1000 der Bundesbahn von ca. 1954 für die Bahnhöfe Ameln, Kirchherten, Kirchtroisdorf und Niederembt – also alle außer Bedburg. (Diese wurden provisorisch abfotografiert, sind also elektronisch vorhanden.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Die Kursbuchtabellen Ameln – Bedburg von 1945 durchgehend bis 1953 sind elektronisch vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Zur Entstehungsgeschichte: das Buch &amp;quot;Bergheimer Kreisbahnen 1896-1912, Schienenwege zur Industrialisierung des Erftlandes&amp;quot; von Volker Schüler und Manfred Coenen (2001)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ebenso das Buch &amp;quot;Eisenbahnen im Kreis Bergheim (I): Bergheimer Kreisbahn und Mödrath-Liblar-Brühler Eisenbahn AG (1896-1912)&amp;quot;, von Volker Schüler und Manfred Coenen (2011)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ein paar wenige Fotos von der Strecke findet man bei http://www.wisoveg.de (die sehr umfangreichen Webseiten von Heinrich Klein)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Im Landesarchiv Duisburg gibt es eine Akte, in der die jahrelange Korrespondenz zum Stilllegungsverfahren gesammelt ist.Im Landesarchiv in Duisburg sind folgende Dokumente einzusehen: Bestellsignaturen: BR 1208 Nr. 27 bis 29, BR 1208 Nr. 130 bis 138, BR 1208 Nr. 173-174 und BR 1208 Nr. 393.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Für den Güterverkehr liegen beim EAKJ in elektronischer Form Seiten aus der Güterzugbildungsvorschrift 1952 und 1966 sowie dem Buchfahrplan 1966 vor.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://historisches.eakj.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=2</id>
		<title>Hauptseite</title>
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		<updated>2021-05-07T21:34:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus: Ersterstellung aus Backup&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Achtung: ==&lt;br /&gt;
Nach den Spam-Attacken der letzten Monate ist dies nun ein erster Versuch, das Wiki zu historischen Themen wieder aufzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir bitten daher um Verständnis, dass noch längst nicht alle Links funktionieren!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--------------------------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Page 147)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist die Startseite des Bereichs &amp;quot;Historisches&amp;quot; beim Eisenbahn-Amateur-Klub Jülich e.V. (EAKJ).Von hier aus führen die u.g. Links zu verschiedenen abgegrenzten Unterthemen. Die Themen werden laufend ergänzt – es lohnt sich also, ab und zu hier vorbeizuschauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ungefährer zeitlicher Reihenfolge sortiert berichten wir hier über folgende Aspekte des Jülicher Eisenbahnverkehrs: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* GEPLANT: ZEITTAFEL für eilige Leser mit allen für den Eisenbahnverkehr im Jülicher Land bedeutsamen Ereignissen in Stichworten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1893: Die historische Topographische Karte 1:25.000 von Jülich (Blatt 5004) findet man hier: https://geogreif.uni-greifswald.de/geogreif-content/upload/mtbl/5004Juelich1893Kopie.jpg - Es fehlen noch die Jülicher Kreisbahn, die Bahnstrecke nach Linnich, das Ausbesserungswerk und das gesamte Nordviertel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1906: Einen [[Gleisplan Jülich 1906|Gleisplan vom Nordteil des Jülicher Bahnhofs]] findet man im Stadtarchiv Jülich (Bestand III Bau), dort erkennt man u.a. die alte &amp;quot;klassische&amp;quot; Bahnsteiganordnung, die 1934-35 durch den großen Mittelbahnsteig mit 4 Gleisen ersetzt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1911: Einen zeitgenössischen [[Gleisplan des Bahnhofs Jülich von 1911|Gleisplan des Bahnhofs Jülich]] kann man sich auf den Seiten des Landesarchivs NRW kostenlos herunterladen. Hier ist beschrieben, wie das geht. Auf dem Bahnhofs-Plan sieht man den Zustand vor und (in rot) nach Errichtung des Bw Jülich! Und man sieht, dass die Strecke nach Aachen Nord (über Aldenhoven) bis 1911 genau dort entlang ging, wo dann Drehscheibe und Ringlokschuppen errichtet wurden. Außerdem erkennt man, dass vor 1911 die Römerstraße ebenerdig per Bahnübergang gekreuzt wurde und erst zeitgleich mit der neuen Strecke nach Linnich auch die Mönchengladbacher Strecke mit einer 300 m langen Rampe über die Römerstraße herübergeführt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1919: Auch einen zeitgenössischen [[Gleisplan des Bahnhofs Jülich von 1911|Gleisplan des Ausbesserungswerks (AW) Jülich]] incl. der Planung für den neuen Kreuzungsbahnhof Jülich-Süd kann man sich beim Landesarchiv NRW herunterladen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zur [[Bahnstrecke Ameln – Bedburg]]: Materialsammlung und Quellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ~1925 bis ~1965: GEPLANT: Leig-Züge (leichte Güterzüge) fuhren von Neuss über Jülich nach Aachen. Alte Fahrpläne und Zugbildungspläne finden wir hier. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1951/52: GEPLANT: Zwei interessante Karten sehen wir hier: Streckenbelastung Personen- vs. Güterverkehr am Stichtag ???. März 1951 für das linksheinische Gebiet der BD Köln sowie die im Jahre 1952 vorhandenen Bauformen des Oberbaus – woraus man ablesen kann, wie &amp;quot;wichtig&amp;quot; bzw. &amp;quot;vernachlässigt&amp;quot; die jeweilige Strecke war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1950er/60er Jahre: Fotos von [[Dampfloks in Jülich im Regelbetrieb]] sind selten. Hier sind Links gesammelt zu Seiten, wo man welche findet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1955/56 und 1962: GEPLANT: Links zu Luftbildern des Landesarchivs NRW, auf denen man u.a. den Bf Jülich mit seinem Dampf-Bw und das AW sieht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1968/69: [[Otto Straznicky]] kauft die Dampflok &amp;quot;I B&amp;quot; der Jülicher Kreisbahn und bringt sie zu sich nach Erftstadt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1968 bis 2001: GEPLANT: Im Güterverkehr ersetzt das neue &amp;quot;Knotenpunktsystem&amp;quot; die bisherigen Nahgüterzüge auf allen Strecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1969 bis ~1974: Ein schwerer [[Erzzug Neuss - Weisweiler]] fuhr in diesen Jahren über Jülich, bespannt mit Dampflok BR 050. Gut zu erkennen war er an seinen charakteristischen &amp;quot;halb-hohen&amp;quot; vierachsigen Selbstentlade-Großraumwagen. Hier erfahren wir ein wenig über diesen &amp;quot;Starzug&amp;quot; des Jülicher Güterverkehrs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1968 bis ~1975: GEPLANT: Güterwagen werden an Akkutriebwagen angehängt – die letzte Güter-Nabelschnur von Jülich nach Mönchengladbach &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1977 bis 2017: IN ARBEIT: Krauthausen ist schon seit Jahrzehnten Ziel von [[Trafo-Schwertransporte nach Krauthausen|Trafo-Schwertransporten]]. Hier erfahren wir Genaueres dazu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1979 erbaute die damalige [[Kernforschungsanlage Jülich]] (KFA) einen eigenen Gleisanschluss (seit 1990 FZJ = Forschungszentrum Jülich). 40 Jahre danach lassen wir diese vier Jahrzehnte Revue passieren und geben einen Ausblick auf aktuelle Ideen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1979: GEPLANT: Sonderzug nach Rom – der Romchor Düren-Jülich e.V. fuhr mit über 500 Personen in den Herbstferien (Oktober) mit einem langen Sonderzug von Jülich nach Rom. Zwischenstationen gab es in Assisi, Einsiedeln, Luzern, ... (???). Hier finden wir die Zeitungsberichte zur Fahrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2009: GEPLANT: Der sog. Wissenschaftszug (&amp;quot;Science Express&amp;quot;) machte im Juni auch in Jülich Station. Bilder hierzu kommen demnächst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2010, 2018 und 2020: [[Leerwagen-Abstellbahnhof|Massen leerer Güterwagen in Jülich]]: 2010 waren es Autotransportwagen, die lange in und um Jülich abgestellt waren, 2018 und 2020 sah man leere Zuckertransport-Wagen am Gleisanschluss der Zuckerfabrik Jülich. Hier ist dokumentiert, was wann wo stand und wo man Videos von der Zuführung der Leerwagen sehen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* HEUTE: Eine schöne Landkarte, in der man sowohl in Betrieb befindliche wie auch ehemalige Bahnstrecken der Region sehen kann (incl. aller Haltepunkte und Kilometrierungen), findet man hier, man muss nur bis Jülich scrollen und zoomen: http://nrwbahnarchiv.bplaced.net/karte/index.html &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(wird fortgesetzt...)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus</name></author>
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